Læs i brevvekslingen mellem H.C. Andersen og familien Serre

31.08.1868

Fra: Friederike Serre  Til: Hans Christian Andersen 

Maxen am 31. Aug 1868

Theuerster Freund!

Sie haben mir, ich muß sagen, uns unbeschreibliche Freude, mit Ihrem Briefe gemacht, den ich sogleich meinen Umgebungen mittheilte. Sie müssen wissen, daß seit beinahe 3 Wochen Frau von Goethe* mit beiden Söhnen Legationsrath Wolf* , und Kammerherr Walther* bey mir sind und Cousine Frau von Schmeling* ! Da hat Walther* sofort, das reizende Märchen das Sie eingelegt, vorgelesen – und wir Alle haben uns daran erfreut und Ihrer gedacht, von Ihnen gesprochen!

Glauben Sie ./. es ist eine schmerzliche Entbehrung daß ich nicht wagte, der freundl. Einladung Graf Moltkes* nach Glorup zu folgen! aber ich huste so viel, fühle mich oft so kraftlos und angegriffen, daß ich all den Aufregungen, des Innern und Äußern, Toiletten, Spatzierfahrten, Gesellschaften, unmöglich bey zuwohnen, unternehmen durfte, ich hätte ja meine Umgebungen genirt! Ich bin leider nicht mehr die Alte, oder bin es erst jetzt geworden! Auch Clara* und Ottilie Heinke* waren 5 Wochen hier, Mary Krebs* und die ihrigen, Louise ./. Mühlbach* und Tochter* * , und in dieser Woche erwarte ich Georgine Schubert* welche die Gr. Fürstin von Mecklenburg-Strehlitz* nach London begleitete – mit ihrem Papa* und Bruder* , wo viel musicirt werden wird. Sie kennen wie Walther* zum Musiker geboren und Giorgine* ist ihm nicht gleichgültig. So vergeht die Zeit mit angenehmen Unterbrechungen, und Sie würden gewiß gern hier gewesen sein. Nun gebe Gott, daß Ihr Fuß völlig hergestellt ist! –

Frau von Goethes* Tage fürchte ich sind gezählt, sie wird oft leichenblas und ihr Zustand hat sich doch sehr verschlimmert, gewiß ist sie eine der Bedeuten[d]sten ./. Frauen unsrer Zeit, vor Allem ein edler Character! Ich denke sie wird diesen Winter in Dresden bleiben, sie schwankt noch zwischen hier und Weimar; Beides bringt mir großen Genuß, denn ich würde nach Weimar sie zu besuchen [tilføjet i margen: einige Wochen hinziehen – ] und oft den Gr. Herzog* sehen, der dauernd Güte für mich hat, mit fortgesetzter Correspondence, dabey oft nach Ihnen frägt. Obersthofmeister [sic] von Beaulieu* auch hat sich in Dresden mit seiner jungen Frau* niedergelaßen, und besucht mich zuweilen auch Ihrer gedenkend. Die Familie von Goethe* * * trägt mir Grüße für Sie auf. Die Aussicht vielleicht Gräfin Moltke* auf ihrer Rückreise nach Paris hier zu begrüßen ./. macht mich unaussprechlich glücklich. Wie sehne ich mich die Theure einmal wiederzu sehen, auch Siegwald* vermisse ich sehr, er ist mir wie ein lieber Sohn, ich ersuche Sie Alle, Alle herzlich von mir zu grüßen! –

Möchten doch endlich einmal wieder Neues von Ihnen in Deutsch erscheinen! – Das Journal, die Presse hat Auerbach*  für seinen neuen Roman ins Feuilleton, 12,000 fl.[Gulden] bezahlt. Mit großem Interesse lesen wir das Fischermädchen von Björnstierne* , eine echt nordische Geschichte, originell Characteren und Schilderungen der Natur und Sitten. ./.

Bey Strehla ist in 8 Tagen großes Manöver, was der König von Preussen* , als Chef auch über einst unsere Armée, abhält! Eine Actien Gesellschaft, wollte eine Zweig Eisenbahn durch den Müglitz grund nach Teplitz anlegen, von preussischer Seite geschah ein Verbot, aus genommen an den Grenzen, Festungen zu erbauen, mit Sprengwerkzeuge und Materialien, und mit Bundestruppen zu besetzen – natürlich unterbleibt es. Den 16-26 Sptbr versammeln sich hier 1800 bereits angemeldete Naturforscher; der alte Carus* hat die Festrede entworfen, Sie würden ihn zur Ruine verwandelt finden. Doch genug! In alter Freundschaft in Freud und Leid –

Ihre Fr Serre

 

Maxen, den 31. Aug. 1868

Dyrebareste ven!

Jeg må sige, at De har beredt mig – ja os ubeskrivelig glæde med Deres brev, som jeg omgående meddelte til alle omkring mig. De må vide, at fru von Goethe* , legationsråd Wolf* og kammerherre Walther* og kusinen fru von Schmeling* har været hos mig i næsten 3 uger! Walther* har straks læst det henrivende eventyr, som De havde vedlagt, op for os, og vi alle har glædet os over det og tænkt på Dem, talt om Dem!

Tro mig, det er et smerteligt savn, at jeg ikke turde tage imod grev Moltkes* venlige indbydelse om at komme til Glorup, men jeg hoster så meget, føler mig ofte så kraftløs og angrebet, at jeg umuligt kunne deltage i alle de sindsbevægelser, indre som ydre, omklædninger, spadsereture, selskabelighed, jeg ville jo have været en belastning for mine omgivelser! Også Clara* og Ottilie Heinke* var her i 5 uger, Mary Krebs* og hendes [søskende/familie,] Louise Mühlbach* og datter* * , og i denne uge venter jeg Georgine Schubert* , som ledsagede storhertuginden af Mecklenburg-Strehlitz* til London, med hendes fader* og broder* , hvor der vil blive musiceret meget. De ved, hvorledes Walther* er den fødte musiker og Georgine* er ham ikke ligegyldig. Således går tiden med behagelige afbrydelser, og De ville ganske sikkert gerne have været her. Nu Gud give, at Deres fod helt er kommet sig.

Jeg frygter, at fru von Goethes* dage er talte, hun bliver ofte ligbleg og hendes tilstand har forværret sig voldsomt, hun er bestemt en af de mest betydelige kvinder i vor tid, og frem for alt ædel karakter! Jeg tænker, hun bliver denne vinter i Dresden, hun svinger mellem her og Weimar; begge bringer mig stor nydelse, thi for at besøge hende ville jeg flytte nogle uger til Weimar og ofte se storhertugen* , som stadig er mig venlig stemt med fortsat korrespondance, og deri ofte spørger til Dem. Obersthovmester  von Beaulieu* har også slået sig ned i Dresden med sin unge kone* og besøger mig undertiden – og tænker også på Dem. Familien von Goethe* * * beder mig hilse Dem. Udsigten til måske at hilse på grevinde Moltke* her på hendes tilbagerejse til Paris gør mig uudsigeligt lykkelig. Hvor jeg længes efter endnu en gang at se den dyrebare, også Siegwald* savner jeg meget, han er mig som en kær søn, jeg beder Dem, his alle, alle hjerteligt fra mig!

Gid der endelig endnu en gang kom nyt fra Dem på tysk! – Avisen, pressen omtaler, at Auerbach*  for sin nye roman har fået 12.000 Gulden – som føljeton. Med stor interesse læser vi Fiskerpigen af Bjørnstjerne* , en ægte nordisk historie, originale karakterer og skildringer af natur og skikke.

Ved Strehla er der om 8 dage stor manøvre, som kongen af Preussen* som chef for også vor tidligere armé, afholder. Et aktieselskab ville anlægge en jernbane gennem Müglitz til Tepliz, men fra preussisk side blev udstedt et forbud, der måtte kun bygges fæstninger ved grænserne med sprængværktøj og materialer, dertil skulle bruges forbundstropper, naturligvis måtte det opgives. Den 16.-26. september samles her 1800 allerede tilmeldte naturforskere, den gamle Carus* har lavet udkast til festtalen, De vil finde ham forvandlet til en ruin. Dog nok derom! I gammelt venskab, i glæde og sorg.

Deres Fr. Serre.

 

BrevID 19932: FrS-brev af 31/8 1868 (Collin XI, 18/264b, billedid 5424-29).

Sie haben mir …uns …Freude mit Ihrem Briefe gemacht: HCA sendte 24/8 "Brev til Fru Serre med trykt Oversættelse af: Hvem var den Lykkeligste" (Dbg. VIII, 117) . HCA havde 20/8 havde modtaget denne oversættelse i krydsbånd fra Hamborg (Dbg. VIII, 114).

Mary Krebs* : Mary Krebs* (1851-1900), pianistinde, datter af hofkapelmester Carl August Krebs* (1804-80), "die Ihrigen" må være hendes søskende, eller anden familie.

Gr. Fürstin von Mecklenburg-Strehlitz* nach London begleitete: Augusta af Cambridge* (1822-1916), g.m. Friedrich Wilhelm af Mecklenburg-Strehlitz* (1819-1904).

mit ihrem Papa* und Bruder: Georgine Schubert* (1840-78) hvis fader er koncertmester François Schubert* , broderen: Friedrich Franz L. Schubert (1853-1925)* , violinist, senere koncertmester.

die Presse hat Auerbach* für seinen neuen Roman ins Feuiilleton, 12000 bezahlt: der er tale om romanen "Hammer und Amboß", som udkom i Wieneravisen "Die Presse" 1868-69.

das Fischermädchen von Björnstierne* : "Fiskerjenten" af Bjørnstjerne Bjørnson*  udkom 1868 på norsk og blev straks oversat til svensk, finsk, engelsk og tysk.

Den 16-26 versammeln sich hier 1800 … Naturforscher: Selskabet "Deutsche Naturforscher und Ärzte" holdt sit årsmøde i Dresden i 1868.

 

Supplerende oplysninger

Genre/type: Brev.
HCA brevbase BrevID: 19932.

29.12.1868

Fra: Friederike Serre  Til: Hans Christian Andersen   

Dresden am 29.st. Dcbr. 1868

Verehrter Freund!

Vergönnen Sie mir noch den alten traulichen lieben Namen! Jahre vergingen seit wir uns nicht sahen, Jahre, wo Sie mir jedes Erinnerungs Zeichen versagten – Jahre, wo die alten Gesinnungen wieder hervortraten – aber mein Herz ist unwandelbar geblieben. Fern blieb mir immer der Fanatismus der Politik – ich überließ ihn den Männern. Jetzt aber, wo unser armes Sachsen zerquetscht – nur noch ein Schein-Königreich ist – wo es aufgelößt wird, von einem Schritt zum Andern aufgehet in ./. in [sic] Preussen, genannt der Nord-Deutsche Bund – jetzt begreife ich die Gesinnungen des Haßes für seine Unterdrücker – tausend Mal habe ich im Stillen mir selbst gezürnt – daß ich Ihnen so bös sein konnte, als Sie alle Gemeinschaft mit mir Deutschen abbrachen! – Genug von Allem diesem Unerquicklichen!

Welche Freude war mir Heute – (die Zusendung, durch den Buchhändler Wiedeman* aus Leipzig) Ihres 1st nach langer Zeit wieder erschienenen deutschen Buches 

Die Dryade.

Noch habe ich es nicht gelesen, aber ich konnte keinen Augenblick länger ./. zögern Ihnen dafür warm und herzlich zu danken – ich wollte nicht zögern am Vorabend eines neuen Jahres Ihnen zuzurufen, Gott segne jeden Ihrer Schritte in dem selben, gebe Ihnen ungestörtes Wohlsein – denn ohne Gesundheit des Körpers, helfen uns selbst Ehrenbezeugungen nicht zum Glück. Ich habe mich recht um Ihr Fußübel geängstigt – wir haben hier traurige Fälle, durch solche kleine Fußübel erlebt, hoffentlich sind Sie ganz davon hergestellt! –

Sie haben erfahren, daß Clara* und Ottilie* 6 Wochen im Sommer in Maxen waren 3 Monate bey nahe Frau v. Goethe* mit ihren beiden Söhnen* * und Cousine* ./. Sie sehen, einsam lebe ich nicht – sondern mit interessanten Menschen. Leider hat Walther* ein trauriges Brustübel, bekommt heftige Anfälle von Blut spucken, und obgleich er lange an dieser Krankheit leiden [overstreget: können], wird ist sie doch unheilbar! Denken Sie an dem Schmerz der alten Mutter. Sie leben diesen Winter in Jena wohin Baron Wolf* übersiedelte –

Der Gr. Herzog* von Weimar, hat mir amWeihnachts Abend, die Überraschung und Freude gemacht, ein neues wohlgelungenes Bild, nach Blockhaus eine Photografie, zu schicken, wir correspondiren fleißig und er bleibt stets treu, in seiner Huld! – Auch er steht mit seinem Purpur auf schwankenden Füßen. – ! – ./.

Man spricht viel von unvermeidlichen Krieg! Gott gebe, daß er noch lange fern bleibt –  denn er vernichtet auch die Grund Besitzer. Es ist ja nur ein Morden, und Sieg dem, der die besten Gewehre hat – nicht mehr, ein Kampf! –

Es ist eine liebenswürdige, norwegische Familie hier, Burgemeister Jörgensen* aus Christiania wo Mutter und Tochter* und Schwestern musicalisch sind, Freunde Sigwald Dahls* ! – Täglich Concerte! Leider ist mein Befinden so, daß ich im Winter nie mein Zimmer verlaße, weder Gesellschaften noch Theater, noch Concerte besuche, ich leide an einem Halsübel mit ./. chronischem Husten, wo jeder kalte Luftzug mir schadet!–

Doch gewähren mir meine Freunde im Hause, Genüsse. Theils durch Musik, theils durch wissenschaftl. Vorträge. Consul André* , Verfaßer der besten Bücher über Amerika Redacteur des Globus – Professor Schleiden* , Verfasser des Buches – das Leben der Pflanzen – Hofrath Ziegler* der Reisende – besuchen mich, und bestimmen immer Abendstunden zu Mittheilungen aus dem Fache ihres Wissens. So lebe ich fort, und behalte das rege Interesse für das Große und Schöne, trotz meines ./. Altwerdens! Denn Jünger geworden, werden wir uns wohl Beide nicht finden – seit wir uns sahen – obgleich die Männer nie altern! – Ob wir uns aber wiedersehen!!! – mag Gott wissen.

Der arme Carus* ist auch alt geworden, wird 80 Jahre am 2 Januar hat schmerzl. Verluste gehabt, heute vor einem Jahre starb seine Tochter Marianne* , Heute liegt sein treuster Freund, der Geheimrath von Langenen* im Sterben. Die jüngern Freunde suchen ihn seltner auf und er steht vereinsamt – trotz der Höhe seines Wissens und seiner Stellung! – Wie traurig die Vergänglichkeit Alles Irdischen! ./.

Gräfin Hohenthal* , die ich seit 20 Jahren meine Freundin nenne – (Schwester Ihres Königs* ) – war zum sterben krank, an Unterleibstyfus, doch es geht Beßer, sie ist gerettet! – Wie gern hätte ich der Einladung Graf Moltkes* nach Glorup gefolgt, ich fühle aber mich zu leicht angegriffen, unfähig die Toilette und Unterhaltung zu machen oder an Vergnügungen Theil zu nehmen – und hätte darum nur gestört; Es tröstete mich, daß auch Sie nicht zu dieser Zeit dahin kommen konnten! -

Nun freue ich mich auf einen langen, langen Brief von Ihnen wo Sie mir Ihre Sommerpläne mittheilen. Noch einmal! Gott gebe Ihnen ein gesegnetes neues Jahr

Wiederholt, Fr. Serre

 

[i margenen, p. 5:] Margaret* hat am 1 Novbr ihr 25 j. Jubiläum in meinem Hause gefeiert.

[i margenen, p. 8:] Schreiben Sie mir ob Gräfin Yoldi Coopmans* wieder in Copenhagen ist? –

 

Dresden, den 29. December 1868

Ærede ven!

Und mig endnu det kære gamle fortrolige navn! År gik, hvor vi ikke så hinanden, år, hvor De nægtede mig ethvert tegn på erindring – år, hvor det gamle sindelag igen trådte frem – men mit hjerte er forblevet uforandret. Altid blev politikkens fanatisme mig fjern – det overlod jeg til mændene. Men nu hvor vort arme Sachsen bliver knust – og kun er et skin-kongerige – hvor det bliver opløst, skridt for skridt går ind i Preussen, kalder sig det nordtyske Forbund – nu begriber jeg sindelaget for hadet mod ens undertrykkere – tusinde gange har jeg i det stille været vred på mig selv – at jeg kunne være så vred på Dem, da De afbrød al forbindelse med mig tysker. – Nok om alt dette ubehagelige.

Hvilken glæde var det for mig i dag, at modtage Deres første i lang tid, udkomne tyske bog: Dryaden (sendt fra boghandler Wiedemann* i Leipzig).

Jeg har endnu ikke læst den, men jeg kunne ikke tøve et øjeblik mere med at takke for den varmt og hjerteligt – jeg ville ikke tøve med at tilråbe Dem aftenen før nytårsaften: Gud velsigne hvert af Deres skridt deri, give Dem et uforstyrret velbefindende – thi uden kroppens sundhed hjælper selv æresbevisninger ikke til at være lykkelig.

Jeg har bekymret mig meget om Deres fodlidelse – vi har her oplevet sørgelige tilfælde på grund af sådanne små fodlidelser, forhåbentlig er De nu kommet Dem helt over det!

De har erfaret, at Clara* og Ottilie* var 6 uger i Maxen, næsten 3 måneder hos fru von Goethe* med begge sønner* * og kusinen* . De ser, jeg lever ikke ensomt, men med interessante mennesker. Desværre har Walter* en grim brystlidelse, får heftige anfald med blodspyt, og selv om han har lidt af denne sygdom i lang tid, er den dog uhelbredelig! Tænk på den gamle moders smerte. De lever i denne vinter i Jena, hvortil baron Wolf* flyttede.

Storhertugen* af Weimar har juleaften givet mig en overraskende glæde ved at give mig et nyt vellykket billede, et fotografi efter Blockhaus, vi korresponderer flittigt og han er stadig tro i sin hengivenhed! – Også han står med sin fyrsteværdighed på vaklende fødder!

Her tales meget om den uundgåelige krig! Gud give at den må blive væk længe endnu – thi den ødelægger også grundejerne. Det er jo kun myrderier – og sejr til den, der har det bedste geværer – ikke længere en kamp!

Der er en elskværdig norsk familie her, borgmester Jørgensen* fra Christiania, hvor mor og datter* og søskende er musikalske, venner af Sigwald Dahl* ! – Daglige koncerter! Desværre er mit velbefindende sådan, at jeg om vinteren aldrig forlader mig værelse, kommer hverken til selskaber eller teater, eller koncerter, jeg lider af et halsonde med kronisk hoste, hvor hver kold luftning skader mig!

Men mine venner sørger for mine nydelser i huset. Dels med musik, dels med videnskabelige foredrag. Konsul André* , forfatter af de bedste bøger om Amerika, redaktør af Globus, professor Schleiden* , som er forfatter til bogen om Planternes Liv – hofråd Ziegler* , den rejsende – besøger mig, og bestemmer altid aftenstunder til meddelelser fra deres videnskabsgren. Således lever jeg videre og beholder den levende interesse for det store og skønne, til trods for at jeg bliver gammel! Thi hvis vi var blevet yngre siden vi sidst så hinanden, ville vi vel ikke finde hinan­den  – selv om mænd ikke ældes! – Men ses vi igen? – kun Gud ved det!

Den stakkels Carus* er også blevet gammel, 2. januar bliver han 80, har haft smertelige tab, i dag for et år siden døde hans datter Marianne* , i dag ligger hans mest trofaste ven, gehejmeråd von Langenen* for døden. De unge venner opsøger ham sjældnere og han står ensom tilbage til trods for hans høje vidensniveau og hans stilling! Hvor sørgelig er alt jordisk forgængelighed.

Grevinde Hohenthal* , som jeg i 20 år har kaldt min veninde (Deres konges* søster) var dødeligt syg, underlivstyfus, men det går bedre, hun er reddet! – Hvor gerne havde jeg taget imod grev Moltkes* invitation om at komme til Glorup, men jeg føler mig let angrebet, ude af stand til selskabeligt samvær og underholdning – eller at tage del i fornøjelser – og ville derfor kun have bragt forstyrrelse; det trøster mig, at De heller ikke kunne komme til den tid. Nu glæder jeg mig til et langt brev fra Dem, hvor De meddeler mig Deres sommerplaner. Endnu en gang! Gud give Dem et velsignet nytår.

Gentaget, Fr. Serre.

[i margenen, p. 5:] Margaret* har den 1. nov. fejret sit 25 års jubilæum i mit hus.

[i margenen, p. 8:] Skriv til mig, om grevinde Yoldi Coopmans* igen er i København? –

 

BrevID 18972: FrS-brev af 29/12 1868 (Collin XI, 18/265a+10/149, billedid 4952-55, 5430-33).

die Dryade: eventyret "Dryaden. Et Eventyr fra Udstillingstiden i Paris 1867" udkom 5/12 1868 på dansk og samtidig i tysk oversættelse hos Wiedemann* i Leipzig. - Da: http://andersen.sdu.dk/forskning/bib/bibpost.html?BibID=978 - Ty: http://andersen.sdu.dk/forskning/bib/bibpost.html?BibID=19152

Sie leben diesen Winter in Jena: efter det langvarige ophold på Maxen og i Dresden – som FrS.s gæster – installerede Ottilie von Goethe* og sønnerne Walther* og Wolfgang* sig i Jena for vinteren 1868-69, fortrinsvis p.gr.a. stedets milde klima, som skønnedes gavnligt for baron Walthers* svage helbred, jf. Karsten Hein* , Ottilie von Goethe* , s. 639.

nach Blockhaus eine Photografie: muligvis mener FrS hermed et fotografi efter et billede (portræt?) af en i øvrigt ubekendt hr. Blochmann* , som i Dresdner Adreßbuch benævnes "Kupferdruckereibesitzer Heinrich Wilhelm Clemens Blochmann* " (1827-1900) med, atelier i Pfarrgasse.

Burgemeister* Jörgensen aus Christiania wo Mutter und Tochter* und Schwestern musicalisch sind: den musikalske norske borgmesterfamilie kan ikke identificeres.

Consul André: Karl S. Andrée* , jf. BrevID 18609.

Geheimerath von Langenen* : Friedrich Albert von Langenn* (1798-1868), jurist.

Nun freue ich mich auf einen langen, langen Brief von Ihnen: HCA modtog dette brev allerede 1/1 og sendte et nyt brev til FrS 11/1. Om længden på brevet meddeler HCA dog intet i sin dagbog.

Margaret* hat am 1 Novbr. Ihr 25 J. Jubiläum … gefeiert: selskabsdamen Margaret Thomas* er altså kommet til familien Serre 1/11 1833, 11 år før HCA gjorde sin entré i familien.

 

Supplerende oplysninger

Genre/type: Brev.
HCA brevbase BrevID: 18972.

11.01.1869 Dagbogsuddrag : Sendt Brev til Fru Serre i Dresden.

(BrevID 22411 Vi har desværre ingen tekstudgave af dette brev)

 

Supplerende oplysninger

Genre/type: Dagbogsuddrag Øvrige tilknyttede BrevID'er i HCA brevbasen: 22411

28.03.1869

Fra: Friederike Serre  Til: Hans Christian Andersen 

Dresden am 1. Osterfeiertag [28/3 1869]

Theurer, verehrter Freund!

Ihr unvergeßlicher Geburtstag naht – und ich möchte die Erste sein, welche Ihnen aus der Ferne, die treusten wärmsten Glückwünsche sendet! Wie ja, jedes Jahr wird dieser Freuden und Segenstag von dem großen, weiten Kreis Ihrer Freunde, festlich begangen werden, in einem Frühlingsgarten wird Ihr Zimmer verwandelt sein, und meine Gedanken werden am 2t April Sie begleiten. Es ist wie ein schöner Gruß von Oben, daß wir an unsern Geburtstägen, den Ersten Frühjahrs Sonnenschein wieder haben, der alle Knospen und Blüthen und frisches Grün hervorlockt, nach welchem ./. nach langem Wintertraum unser Herz sich sehnt.

Möge Sonnenschein für Sie das ganze Jahr sein, und daßelbe, wie so Viele ein reich gesegnetes sein. Wird es uns ein Wiedersehen bringen? – ach, ich fürchte die lange Zeit wird manche traurige Veränderungen zeigen – wenn auch das Empfinden gleich und treu geblieben.

Ich schreibe aus dem Bette. Seit 8 Tagen hüthe ich daßelbe, an immer wiederkehrenden chataralischem Fieber leidend! – Ich bin oft traurig und fühle die Schwere des Alt seins. Rechts und links sterben die Freunde immer einsamer fühle auch ich mich und obgleich oft Besuche meine und Miss ./. Margarets* Gesellschaft theilen kommen so drückt die Last einen so großen Besitz verwalten zu müssen, schwer auf meinen Schultern, dazu kommt daß Carl* mir wenig Beistand leistet – und mit seiner Familie* * * * und seinen heran wachsenden 3 Söhnen* * * gehörig beschäftigt ist. Meine Revenuen sind um die Hälfte weniger, die zuzüglichen Steuern, Abgaben, die das nicht zu bewältigende Militairbu[d]get in Anspruch nimmt, (mir allein 1100 rh.. kostet) – vernichtet auch in dem armen Sachsen, jedes Haus – der Krug geht so lange zu Wasser – bis er bricht – Können diese Opfer die noch einzelnen Staaten nicht mehr erschwingen – dann müssen sie ./. Preussen sagen – nehmt mich hin – und die noch wenige Selbstständigkeit hört auf.  -

Von den lieben Goethes* * * aus Jena sind auch traurige Nachrichten da. Baron Walther* spuckt fortwährend Blut und ist lungenkrank.

Li[s]zt* wird sich zum Winter ganz in Weimar etabliren, jetzt war er von einem Schüler Krägens* , den jungen Leutert (?)* so entzückt, daß er ihn kostenfrei mit nach Rom genommen. –

Geheimrath von Beaulieu* hält im wissenschaftlichen Verein hier, interessante Vorträge, besucht mich oft, lieset auch bey mir, und seine Frau* ist sehr lieb – aber exklusiv, sie klagen sehr sich einschränken zu müssen bey den vielen kleinen Kindern, ich glaube sie haben jetzt 8 oder neun. –

Welch große Freude hat mir im Herbst der Besuch des Baron ./. Christian Stampe* und seiner schönen Frau* gemacht; sie ladeten mich freundlich ein – aber ich habe keine Kräfte mehr zum Reisen, aber Kammerherr von Badbergs* * reisen im May nach Dänemark und Schweden – und hoffen Sie noch dort zu finden. Geheimrath Carus* ist wie eine Mumie schläft keine Nacht – und hat sich leider überlebt – auch er empfindet Einsamkeit, das Alter, und das Vorangehen der Freunde! –

Mit innigem Genuße, haben viele meiner Freunde die Dryade gelesen, aber außer in den litterarischen Nachrichten, wo sie angezeigt noch keine Kritik darüber gefunden.

Mit Clara Heinke* bin ich in stetem Briefwechsel, jetzt hat sie mir die Freude gemacht, Goethes* Hand, deren Form wieder aufgefunden, in Gips zu schicken; – Aber meine Hand und Kopf sind müde! Den treusten Gruß zum Geburtstag wiederholt Ihre

Fr Serre

 

[i margenen, p. 1:] Frau Majorin erlaubt mir ein Wort beizufügen da ich sie eben beim Geburtstagsbrief antraf. [..] sage auch ich Ihnen meine herzlichsten Glückwünsche zum 2t. April.

S. Dahl* .

 

Dresden, 1. Påskedag [28/3 1869]

Dyrebare, ærede ven!

Deres uforglemmelige fødselsdag nærmer sig – og jeg vil gerne være den første, som fra det fremmede sender Dem de varmeste og mest trofaste lykønskninger! Som hvert år bliver denne glædens og velsignelsens dag festligt bevidnet af den store, brede kreds af Deres venner, Deres stue vil være forvandlet til en forårshave, og mine tanker vil ledsage Dem den 2. april. Det er som en smuk hilsen fra oven, at vi på vore fødselsdage igen ser det første forårssolskin, som lokker alle knopper og blomster og friske grønne blade frem - det, som vore hjerter efter en lang vintersøvn længes efter.

Gid der må være solskin for Dem hele året, og også at det i lighed med så mange [tidligere år] må være rigt velsignet. Vil det bringe et gensyn for os? – ak, jeg frygter at den lange tid vil vise mange sørgelige forandringer – selv om også følelsen er forblevet den samme, tro.

Jeg skriver fra sengen. I 8 dage har jeg nu passet den, lidende af evigt tilbagevendende katar-feber! – jeg er ofte sørgmodig og føler, hvor svært det er at blive gammel. Til højre og venstre dør vennerne og jeg føler mig stadig mere ensom, og selv om besøgende kommer og deler mit og miss Margarets* selskab, så tynger det voldsomt på mine skuldre at skulle forvalte en så stor ejendom, dertil kommer, at Carl* kun yder mig lidt hjælp – og han er med sin familie* * * * og sine 3 opvoksende sønner* * * er behørigt beskæftiget. Mine indkomster er næsten halveret, de øgede skatter, afgifter, som det ustyrlige militærbudget kræver (koster mig alene 1100 rh) – ødelægger også det arme Sachsen, hvert hus,  – krukken går så længe til vands, at den kommer hankeløs hjem – kan de enkelte stater ikke mere svinge sig op til disse ofre, så må de sige til Preussen – tag imod mig – og den lille resterende selvstændighed ophører.

Om de kære Goethes* * * fra Jena er der også sørgelige efterretninger. Baron Walther* spytter stadig blod og er lungesyg.

Liszt* vil til vinter fuldstændig etablere sig i Weimar, nu var han så henrykt over en af Krägens* elever, den unge Leutert* , at han har taget ham gratis med til Rom.

Gehejmeråd von Beaulieu* holder interessante foredrag her i den videnskabelige forening, besøger mig ofte, læser også for mig, og hans kone* er meget elskværdig, men eksklusiv, de beklager sig meget over at måtte indskrænke sig med de mange små børn, jeg tror, de nu har 8 eller ni.

Hvilken glæde har baron Stampe* og hans skønne kones* besøg givet mig i efteråret; de indbød mig hjerteligt, men jeg har ikke mere kræfter til at rejse, men kammerherre von Badbergs* * rejser i maj til Danmark og Sverige – og håber at finde Dem der. Gehejmeråd Carus* er som en mumie, sover ikke om natten – har desværre overlevet sig selv – også han føler ensomhed, alderdommen – og at vennerne er gået forud! –

Med inderlig nydelse har mange af mine venner læst Dryaden, men med undtagelse af de litterære efterretninger, hvor De er omtalt, har den endnu ikke fået kritik.

Med Clara Heinke* er jeg i stadig brevveksling, nu har hun givet mig den glæde at sende mig Goethes* hånd, som igen er fundet, i en gipsafstøbning. – Men min hånd og mit hoved er træt. Den mest trofaste hilsen til fødselsdagen gentager Deres

[i margenen, p. 1:] Fru Majorinden tillader mig at tilføje et ord, da jeg netop traf hende i færd med fødselsdagsbrevet – … siger Dem også min hjerteligste lykønskning til den 2. april.

S. Dahl* .

 

BrevID 13513: FrS-brev af 28/3 1869 (Collin XI, 10/144+10/143, billedid 4934-38).

Baron Walther* spuckt fortwährend Blut und ist lungenkrank: Walther von Goethe* havde i de sidste mange år af sit liv et elendigt helbred, men nåede dette til trods dog at overleve sin yngre broder, Wolfgang* , som døde i 1883 og Walther* døde i 1885.

Liszt* wird sich zum Winter ganz in Weimar etabliren: 1842-60 var komponisten Franz Liszt* bosat i Weimar, dog først fast fra 1848, derefter i Rom i ca. 5 år, og fra ca. 1865 på skift i Rom, Weimar og Budapest. FrS har altså ikke ret i, at han fra vinteren 1869-70 igen ville bosætte sig fast i Weimar.

den jungen Leutert* : denne elev af først Karl Krägen* , siden Franz Liszt* kan ikke identificeres.

der Besuch des Baron Christian Stampe* und seiner schönen Frau* : Christian Stampe* (1831-97) var søn af Bertel Thorvaldsens* værtspar på Nysø, Hendrik* og Christine Stampe* . Han og hans familie plus Thorvaldsen* besøgte i 1841 familien Serre på Maxen og stod sidenhen i forbindelse med Serres. Han var østrigsk dra­gon­løjtnant og blev i 1865 gift med grevinde Marie Deym von Stritetz* (1839-88), der tilhørte den bøhmiske adel.

Kammerherr von Badbergs* * reisen in May nach Dänemark – und hoffen Sie noch dort zu finden: det fremgår ikke af Dbg. 1869, at ægteparret von Badberg* *  har besøgt Danmark og dér forsøgt at at komme i forbindelse med HCA, og der eksisterer ikke nogen Almanak for 1869.

 

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Genre/type: Brev.
HCA brevbase BrevID: 13513.

24.04.1869Dagbogsuddrag : Sendt Brev til Fru Serre til hendes Fødselsdag og i Krydsbaand mit stereoskop Billede og Blochs* .

(BrevID 22412 Vi har desværre ingen tekstudgave af dette brev)

stereoskop Billede og Blochs* :

[HCA og Carl Bloch]

 

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Genre/type: Dagbogsuddrag Øvrige tilknyttede BrevID'er i HCA brevbasen: 22412

01.05.1869

Fra: Friederike Serre  Til: Hans Christian Andersen 

Maxen am 1. May 1869.

Lieber, theurer Freund!

Welche große Freude hat mir Ihr lieber Brief bereitet, mit der interessanten Beilage, Ihr Sterioscop und das Ihres Freundes – welcher gerade am Vorabend meines Geburtstages kam, Dank, tausend Dank für freundl. Erinnerung und Gabe! –

Auch mir wurde der Segen von unzähligen lieben Freunden mit Blumen Gaben und Wünsche überschüttet zu werden. Die Jahres Zeit ist günstig. Alles blüht und grünt in der Natur und athmet Wiederbelebung und flößt Hoffnung in die kranke Brust, auch ich hoffe von der Landluft – Besser Befinden! – ./.

Es ist doch schön hier auf meinen Bergen! Die Luft rein und klar – die Aussicht auf die sächsische Schweitz entzückend – Alle heißen mich mit Liebe willkommen, und immer schwerer wird mir der Entschluß mich von diesem lieben Heim zu trennen! -

Gestern schickte ich Ihnen einen Aufsatz in der Europa, der mir annonym zugesendet wurde. Wahr ist Alles was darin von meinem Origin steht – ich denke Sie werden ihn mit Interesse aus alter Freundschaft lesen – vielleicht benutzen Sie Stellen daraus in der Erwähnung Ihrer Fortsetzung des ./. Märchens Ihres Lebens, da Sie mir schrieben Sie beabsichtigten auch Maxen darin zu verewigen. Ich beklage noch sehr Ihre Freunde nicht näher kennen gelernt zu haben, sie machten einen flüchtigen Morgenbesuch, darauf ladete ich den andern Abend eine musicalische kleine Gesellschaft auf sie ein, unsere 1t Künstler dabey – wir warteten – Niemand kam, Niemand sagte ab – ich schickte noch spät in ihr Hôtel, da sagte der Portier, sie wären ausgegangen. Ich fand das nicht ganz freundlich –

Die Nachricht, daß Sie nicht im Sommer durch Dresden kämen, betrübte mich, wie gern hätte ich gewollt ./. daß Sie all die lieben Plätze wieder gesehen, die die Freundschaft pflegte – selbst unter dunklen Wolken an ihrem Himmel! Sie hätten liebe Bekannte, Henselts* * – Goethes* * * bey mir gefunden, und ist man kränklich und klopft das Alter an, dann darf man wenig von der Zukunft mehr erwarten. Gräfin Moltke* schickte mir ebenfalls ein Telegram, sie bleibt stets dieselbe – wenn ich heute kürzer schreibe, als mein Herz es wünscht, so denken Sie es liegen 51 Briefe die am 28st.  kamen zur Beantwortung vor mir, darunter Einer vom Gr. Herz.* v. Weimar! Bald bald hören Sie wieder von Ihrer

Ihnen ewig treu und dankbar ergebenen

Fr Serre

 

Maxen, den 1. maj 1869.

Kære, dyrebare ven!

Sikken stor glæde, Deres kære brev har beredt mig, med det interessante bilag, stereoskopiet af Dem og Deres ven – det ankom netop aftenen før min fødselsdag, tak, tusinde tak for den venlige erindring og gave!

Også jeg blev overdænget med en velsignelse af blomster, gaver og lykønskninger fra venner. Denne årstid er gunstig. Alt blomstrer og grønnes i naturen og ånder genoplivning og indgyder håb i det syge bryst, også jeg håber på bedre befindende ved landluften.

Der er dog skønt her på mine bjerge! Luften ren og klar – udsigten til det sachsiske Schweitz er fortryllende – alle hilser mig med kærlighed velkommen, og stadig sværere bliver beslutningen om at skille mig af med dette kære hjem.

I går sendte jeg Dem en artikel i Europa, som blev tilsendt mig anonymt. Det er sandt deri alt hvad der står om min oprindelse – jeg tænker, De vil læse den med interesse i gammelt venskabs ånd – måske kan De bruge steder deri, når De fortsætter Deres Livs Eventyr, da De skrev, at De havde til hensigt at forevige Maxen deri. Jeg beklager sta­dig meget ikke at have lært Deres venner nærmere at kende, de gjorde et flygtigt morgenbesøg, derpå indbød jeg den anden aften til et lille musikalsk selskab, vore dygtigste kunstnere deltog – vi ventede – ingen kom, ingen meld­te afbud – jeg sendte endnu sent til deres hotel, da sagde portieren, de var gået ud. Det fandt jeg ikke så venligt!

Efterretningen, at De ikke kommer gennem Dresden til sommer bedrøvede mig, hvor gerne havde jeg ønsket, at De igen havde set alle de kære steder, som plejede vort venskab – selv under mørke skyer! De ville have mødt kære bekendte, Henselts* * – Goethes* * * – hos mig, og er man sygelig, og alderen banker på, så kan man kun vente lidt af fremtiden. Grevinde Moltke* sendte mig også et telegram, hun er stadig den samme – og hvis jeg skriver kortere i dag, end mit hjerte ønsker, så tænk Dem, der ligger 51 breve som kom den 28. – og de skal alle besvares af mig, deriblandt et fra storhertugen* af Weimar! Snart hører De igen fra Deres,

Evigt tro og taknemligt hengivne

Fr. Serre

 

BrevID 19008: FrS-brev af 1/5 1869 (Collin XI, 19/267, billedid 5440-43).

Ihr lieber Brief … mit Ihr Sterioskop und das Ihres Freundes: iflg. Dbg. VIII, 201, sendte HCA 24/4 "Brev til Fru Serre til hendes Fødselsdag og i Krydsbaand mit stereoskop Billede og Blochs* ", d.v.s. det billede, Israel B. Melchior* tog af venneparret ude på "Rolighed", jf. Bjørn Ochsner* .

[HCA og Carl Bloch]

einen Aufsatz in der Europa: 1868, bd. 2, s. 1130-34:

 

Europa, Nr. 36, 1868: https://books.google.dk/books?redir_esc=y&hl=da&id=H1ZEAAAAcAAJ&q=Serre+Maxen#v=snippet&q=Serre%20Maxen&f=false ) (link jan. 2019)

Die letzte Enkelin der Gründer von Johanngeorgenstadt. -

[…] Friederike ist die letzte Abkömmlingin der ersten Gründer von Johanngeorgenstadt, dieses in unserer jüngsten Vergangenheit so schwer heimgesuchten Ortes, dessen Unglück in so weiten Kreisen von sich reden machte.
Sie wurde in frühester Jugend die Gattin des jetzt verewigten Majors Friedrich Anton Serre, dessen Verdienste oft in unserer Presse besprochen worden sind. Der Name des Vollenders der Schiller* lotterie, des Schöpfers der Tiedgestiftung, des eifrigen Förderers der Schiller* stiftung lebt in der dankbaren Erinnerung der Edelsten seines Volkes. Alle die unsäglichen Mühen, sowie die bedeuteden pecuniären Einbußen welche die Durchführung dieser großartigen Aufgaben mit sich brachte, wurden von seiner Gattin redlich getheilt. Im Jahre 1819 hatte das junge Paar das früher der Familie von Schönberg gehörige Rittergut Maxen angekauft. In dem großartigen Wirkungskreis, welchen diese umfangreichte Besitzung auch ihr erschloß, mußte die jugendliche Mutter bald genug Ersatz für Verlust ihres einzigen Sohnes suchen, welcher ihr schon im zartesten Alter entrissen wurde. Die reiche Fülle der Güte, welche in der Brust der neuen herrin von Maxen wohnte, wandte sich anderen Bedürftigen zu, da ihr das Schicksal fernere directe Erben versagte. Viele jugendliche talente erhielten Unterstützung zur gedeihlichen Ausbildung von ihr und erlangten bald als Lehrer, bald als Künstler, bald in einem anderen Berufe eine geachtete Stellung in der menschlichen Gesellschaft. Mehrere unter ihnen wurden die Träger berühmter Namen und manche anerkannte wissensahaftlige oder künstlerische Capacität gedenkt noch heute mit tief emfundenem Dankesgefühl der treuen Sorge, welche ihre Wohlthäterin ihren früheren Jahren widmete.
Immer die lebendige Theilnahme an dem Wohle der Bedrängten festhaltend ging das junge Paar von der richtigen Ansicht aus, daß die frische, gesunde Landluft das Wohl der elternlosen Kinder des Volkes viel besser fördern würde als der Aufenthalt in den oft so überfüllten städtischen Waisenhäusern. Sie trafen also mit den Vorstehern der Commune Dresden das Uebereinkommen, der Stadt gegen die sehr geringe jährliche Vergütung von zwölf Thalern vorerst fünfzig arme Kinder abzunehmen, welche mit der Beihülfe der Gutscherrschaft bei achtbaren Familien in Maxen untergebracht wurden. Diese werkthätige Menschenfreundlichkeit wurde so unermüdlich fortgesetzt, daß in diesen "Armencolonien in Maxen" im Laufe der Jahre weit über tausend Kinder versorgt und auferzogen wurden. Die umliegenden Ortschaften Dohna, Glashütte u.a.m. folgten nach und nach dem vortrefflichen Beispiele, und so wurde dieses der Segen der Gegend und einer Menge hülfsbedurftiger kleiner Wesen, welche die Strohflechterei und andere Kunstfertigkeiten erlernten. Auch ist hier der Tagelöhner nicht genöthigt, mit jammervoller Sorge nach dem täglichen Brode für sich und die Seinigen zu schmachten; der fleißige findet jetzt wie früher hinreichende Beschäftigung in den Marmor- und Kalkbrüchen von Maxen, wen Alter oder Krankheit zur Arbeit untüchtig machen, der erlangt die wohlwollende Unterstützung der Gutsherrin, deren offene Hand sich heute so wenig wie sonst den würdigen Bedürftigen verschließt. Die auf machen Stellen sich erhebenden Marmorhalden haben zu der katholischen Kirche in Dresden ihren beitrag geliefert, desgleichen finden wir Bruchstücke aus ihnen auf verschiedenen Friedhöfen. Die in den Kalk- und Marmorbrüchen beschäftigten Bergleute bilden eine Knappschaft und besitzen auch ihr eigenes Musikcorps.
Der früh verstorbene Vater hegte außer dem Eifer für sein großartiges Geschäft ein lebendiges Interesse für wissenschaftlige Beziehungen, wovon eine noch vorhandene, äußerst reichhaltige Bibliothek und mancherlei nachgelassene Manuscripte das unwiderlegliche Zeugniß abgeben. Seine Tochte hatte diese rege Theilnahme an allem Wissenswerthen und Schönen als glückliches Erbtheil empfangen. 1834 verließ die junge Herrschaft von Maxen ihr unter ihrer wohlthätigen Hand sich immer schönter entfaltendes Besitztum, um sich nach Italien zu begeben. Hier nahm sie in vollen Zügen alle die herrlichen Genüsse in sich auf, welche jener vielgepriesene Boden der Seele der wahren Kunstjüngerin darbot. Nach drei Jahren nach Sachsen zurückgekehrt, wurden später noch anderweitige Reisen nach Dänemark, England und Frankreich, sowie mancherlei Tourin in Deutschland unternommen, von denen die Reisenden jedoch stets mit der alten Vorliebe wieder in die Heimath zurïckeilten. Bald genug wurde nicht nur Maxen, sondern auch das vielbesuchte Haus der Majorin Serre in Dresden der Sammelplatz einheimischer und auswärtiger Berühmtheiten auf dem weiten Gebiete der Kunst und Wissenschaft, sowie anderer bedeutender und hochstehender Persönlichkeiten, und es zeigen die in den anmuthigen, künstlerisch geschmückten Räumen des Schlosses verwahrten Gedenkbücher die eigenhändig von ihren Trägern verzeichtnete Namen, so wie sonstige charakteristische Bemerkungen. Von diesen zeitweiligen Gästen führen wir unter vielen Andern nur Einige an: Thorwaldsen* , Karl Gutzkow* , Berthold Auerbach* , Carus* , Julius Hammer* , Gräfin Ida Hahn-Hahn* , Wilhelmine Schröder Devrient* , Frau Niemann-Seebach* , Fanny Tarnow* , Mrs. Karr* , Ira Aldridge* , Emil Devrient* , Alexander Ziegler* , Ludwig Tieck* , Tiedge* ,   Gustav Kühne* , Jakob Matthias Schleiden* , Mädler* , Kohl* , Franz Schubert* , Mary Krebs* , Franz von Schober* und Boanhi, der schwarze Ashantee-Prinz* . Die Mitgleider der Familie* * * unsers großen Goethe* verehrten oft und gern in der gastlichen Serre’schen Häuslichkeit, sowie auch der alles höhere Streben so sehr begünstigende Großherzog* von Weimar diese wiederholt aufsuchte und in langjähriger, brieflicher Verbindung mit ihrer Herrin geblieben ist.
Duftende Blumenpartien und grünende Obstgärten umgeben das Schloß. Durch diese gelangt man in den Park, von welchen äußerst geschmackvolle Anlagen länger als eine Stunde weit und über den Berg führen, auf dem er sich ausbreitet. An anmuthigen Tempet, kühlen Grotten, lauschig umbüschten Hügeln, einladenden Ruhebänken vorüber, wo immer unser Blick mit jedes Mal erneutem Vergnügen auf den lachenden Fluren der Umgegend, auf der wohlerhaltenen Kirche und den Wohnhäusern des Dorfes Maxen, oder auf dem alterthümlichen Schloßbau ruht, gelangen wir an eine kleine Moschee, welche auf einem malerischen Bergvorsprunge liegt. Sie wurde als ein Andenken an die morgenländische Heimath des Javanesen Raden Sahleh* errichtet, eines vortrefflichen Malers welcher lange Zeit auf Maxen weilte und seinen Bewohnern vorzügliche Gemälde hinterließ. Immer weiter wandernd gelangen wir zum Rabenhorst, einer romantischen, von dichten Tannen- und Buchengruppen beschatteten Felsenbastei, dem Endpunkte dieser reizenden, von der Besitzerin so geschmackvoll ausgeführten Anlagen. Hinter einer Ruhebank fällt uns an der Felsenwand eine weiße Gedenktafel in die Augen: "Dem dänischen Schwan 1855" lautet die sinnige Inschrift – zum Gedächtnisse des Dichters Andersen, welcher als Freund der Bewohner Maxens gleichfalls ein häufig und gern gesehener Gast dort war, und welcher auch im Schatten des Rabenhorstes sich oft genug den poetischen Eindrücken überließ, zu welchen dieser von der Natur so begünstigte und durch die Kunst so verschönerte Ort so mannigfache Anregung bietet.
Der ältere Theil des Schlosses weist noch Burgreste einer vormaligen Meißener Grenzfestung auf: in der Kirken sehen wir alterthümliche Denkmäler und Gemälde von Schreivogel. Südlich vom Dorfe gewahren wir auf einem kaum zehn Minuten entferten Hügel drei Bäume, den Finkenfang. Hier wurden unter dem General von Fink* am 17. November 1769 fünfzehntausend Preußen von dem österreichischen General Daun* gefangen genommen und es wurde dadurch dieser Ort einer der wichtigsten in der Kriegsgeschichte des vorigen Jahrhunderts. Eine herrliche, sehr weite Rundsicht bietet sich hier dem jetzt so friedlichen Beschauer; mit innigem Wohlgefallen weilt unser Blick auf den ringsum sich ausbreitenden, theilweise waldgekrönten Hügelketten, auf den bunten Gebäuden der aus üppigen Grün hervorschauenden Dörfer, auf den wogenden Saatfeldern in den Niederungen, auf dieser Gegend, die zu einem der anmuthigsten Erdflecke in dem gesegneten Lande Sachsen gehört.

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Grundlæggeren af Johanngeorgenstadts sidste barnebarn.

Friederike er den sidste efterkommer af den første grundlægger af jOhanngeorgenstadt, dette sted, som i den nære fortid har været så alvorligt hjemsøgt [af jordskælv og hungersnød], hvis ulykke fik så mange til at tale om byen.

I sin tidlige ungdom blev hun hustru til nu afdøde Friedrich Anton Serre, hvis fortjenster ofte blev omtalt i pressen. Det er ham der gennemførte Schiller* lotteriet, han skabte Tiedgestiftelsen, var mæcen for Schiller* stiftelsen, han lever i folkets taknemlige erindrings-ædelsten. Alle de usigelige anstrenglser og de betydelige peukinære skader, som gennemførelsen af disse storartede opgaver forvoldte, blev redeligt delt af hans hustru. I 1819 havde det unge par købt Maxen, som indtil da havde tilhørt familien Schönberg. I det store virkefelt, som denne omfangsrige besiddelse også indbefattede, måtte den unge moder snart søge erstatning for tabet af hendes eneste søn, som blev revet bort fra hende i den allerspædeste barndom. Den store godhed, som boede i den nye frue på Maxen, blev nu brugt på andre trængende, da skæbnen nægtede hende yderligere direkte arvinger. Mange unge talenter modtog af hende støtte til gunstig uddannelse og opnåede snart som lærer, kunstner eller andre uddannelser, agtede stillinger i samfundet. Flere af dem blev berømtheder og mangen en anerkendt videnskabelig eller kunstnerisk kapacitet tænker stadig med dybfølt taknemlighed på den trofaste omsorg, som deres velgører ydede i deres unge år.
Mens de bevarede den aktive deltagelse i de trængendes vel, gik det unge par med rette ud fra, at den friske landluft ville være meget bedre for folkets forældreløse børn end at opholde sig i de så ofte overfyldte byers børnehjem. De traf den aftale med embedsmændene i Dresdens kommune, at de for den ringe kompensation på tolv Thaler årligt, i første omgang skulle aftage halvtreds fattige børn, som med hjælp fra herskabet på godset blev anbragt hos agtværdige familier i Maxen. Denne initiativrige næstekærlighed blev fortsat så utrætteligt, at der i årenes løb i "fattigkolonierne i Maxen" er langt over tusinde børn blevet sørget for og har fået opdragelse. De nærliggende landsbyer Dohna, Glashütte m.fl. fulgte efterhånden det gode eksempel og dette blev således egnes velsignelse og et stort antal små væsener, som havde hjælp behov, lærte at flette med strå og andre kunstfærdigheder. Her der der heller ikke brug for daglejeren, som jeg jammerlig bekymring må længes efter det daglige brød til sig og sine; den flittige finder nu som tidliger tilstrækkelig beskæftigelse i marmor- og kalkbruddene i Maxen, og den, som alder og sygdom har gjort uarbejdsdygtig, han får understøttelse fra godsfruen, hvis åbne hånd heller ikke i dag lukker sig for den værdigt trængende.
De marmorskrænter, som hæver sig så mange steder, har leveret deres bidrag til den katolske kirke i Dresden, ligeledes finder vi brundstykker derfra på forskellige kirkegårde. De bjergarbejdere, som er beskæftiget i kalk- og marmorbruddene er organiseret i en forening med pension og sygeforsikring og har også deres eget musikkorps.

Den tidligt afdøde fader nærede foruden interessen for sin storartede forretning også en levende interesse for videnskabelige forbindelser, herom vidner det righoldige bibliotek og mange efterladte manuskripter. Hans datter har heldigvis arvet  denne levende interesse for alt, hvad der er værd at vide, samt alt smukt. 1834 forlod det unge herskab Maxen, som under deres ledelse udfoldede sig stadig smukkere, for at begive sig til Italien. Her nød de i fulde drag, hvad det højt besungne område kunne tilbyde den sande kunstelevs sjæl. Efter 3 år vendte de tilbage til Dresden og tog på mange rejser til Danmark [!], England og Frankrig, hvorfra de rejsende dog altid vendte hjem med forkærlighed for hjemegnen.

Snart blev ikke kun Maxen men også majorinde Serres ofte besøgte hus i Dresden mødested for inden- og udenlandske berømtheder på kunstens og videnskaben, samt andre betydende og højtstående personligheders område, og slottets yndige, kunstnerisk udsmykkede med de bevarede mindebøger, som har kunstnernes navnetræk med øvrige karakteristiske bemærkninger vidner herom. Blandt de gæster, som periodevis har opholdst sig der, nævner vi af de mange kun nogle få: Thorwaldsen* , Karl Gutzkow* , Berthold Auerbach* , Carus* , Julius Hammer* , grevinde Ida Hahn-Hahn* , Wilhelmine Schröder Devrient* , fru Niemann-Seebach* , Fanny Tarnow* , Mrs. Karr* , Ira Aldridge* , Emil Devrient* , Alexander Ziegler* , Ludwig Tieck* , Tiedge* , Gustav Kühne* , Jakob Matthias Schleiden* , Mädler* , Kohl* , Franz Schubert* , Mary Krebs* , Franz von Schober* og Boanhi, den sorte Ashantee-Prins* .
Vores store Goethe* -families medlemmer* * * ærede også ofte det gæstfrie Serreske hus med deres besøg, ligesom storhertugen* af Weimar, som begunstiger alt, der stræber højere, også besøgte Serres gentagne gange og stod i langvarig brevkontakt med godsets frue.

Duftende blomsterpartier og grønne frugthaver omgiver slottet. Gennem disse når man ud i parken, hvor nogle yderst smagfulde anlæg fører mere end en time væk og ud over bjergene, hvor godset også strækker sig. Forbi yndige templer, kølige grotter, hyggelige bevoksede hytter, indbydende hvilebænke, hvor vort blik hele tiden med fornyet fornøjelse hviler på de indbydende marker i omegnen, op mod den velholdte kirke og landsbyen Maxens boliger – eller hvis vi ser på den gammeldags slotsbygning, når vi til en lille moské, som ligger på et malerisk bjergfremspring. Den blev bygget af javaneseren  Raden Saleh* til minde om hans østerlandske hjemstavn, han var en fortræffelig maler, som i lang tid opholdt sig på Maxen og som efterlod beboerne fortræffelige malerier. Vandrer vi endnu længere, når vi til Rabenhorst, et romantisk klippeparti, som er skyggefuldt bevokset, som danner endepunktet for disse henrivende anlæg, som ejerinden så smagfuldt har anlagt. Bag en hvilebænk får vi øje på en hvid mindetavle: "Dem dänischen Schwan 1855" lyder den sindige indskrift – til minde om digteren Andersen, som ligeledes ofte og gerne blev set som gæst på Maxen, og som i Rabenhorsts skygge ofte overlod sig til de poetiske inspirationer, som denne natur har begunstiget og som dette område, som er så forskønnet af kunsten, så ofte tilbyder .

Den ældre del af slottet fremviser endnu borgrester fra en tidligere meissener-grænsefæstning: I kirken ser vi gammeldags mindesmærker og malerier af Schreivogel. Syd for byen ser vi i det fjerne – i ti minutters gåafstand – en høj med tre træer: Finkenfang. Her blev under general von Fink* den17. november 1769 halvtredstusinde preussere taget til fange af den østrigske general Daun* og dette sted blev derfor et af de foregående århundredes vigtigste i krigshistorien. Et herligt, meget vidtrækkende blik rundt viser den fredelige tilskuer med inderligt velbehag på den omfattende , til dels skovbedækkede kæde af høje, på den brogede bygninger som kigger frem fra det frodige grønne i landsbyerne, på de bølgende kornmarker i lavningerne – denne egn, som hører til de yndigste i det velsignede land Sachsen.

Ihrer Fortsetzung des Märchen Ihres Lebens: i forbindelse med en oversættelse til engelsk af selvbiografien "Mit Livs Eventyr" (1855), som HCA.s amerikanske forlæggere, Hurd & Houghton, ville udgive (v/ Horace E. Scudder* ), skrev HCA på eget iniviativ en fortsættelse, som ajourførte livshistorien fra 1855 op til 1867, med beretningen om æresborgerudnævnelsen i Odense dec. 1867 som en effektfuld afslutning. – Det vides ikke, hvad HCA havde stillet FrS i udsigt med hensyn til en omtale af hans tilknytning til ægteparret Serre i fortsættelsen af MLE, men under alle omstændigheder kom FrS.s oplysning for sent, al den stund HCA afsluttede sit manuskript 29/3 1869. Og man kan desværre ikke påstå, at HCA i MLE-fortsættelsen har bidraget til "Maxen darin zu verewigen".

Ich beklage … Ihre Freunde nicht näher kennen gelernt zu haben: det kan ikke konstateres, hvilke musik­venner HCA har villet introducere hos FrS, som til deres ære – men forgæves – arrangerede "eine musi­ca­li­sche kleine Gesellschaft".

daß Sie nicht im Sommer durch Dresden kämen: HCA ombestemte sig og tog efter festen for ham i anledning af 50 års dagen for hans komme til København (6/9) ud på en længere rejse gennem Tyskland (med stop i Dresden og på Maxen, hvilket blev HCA’s sidste besøg på Maxen), Østrig, Schweiz, Sydfrankrig og Paris, med hjemkomst til København 11/3 1870.

 

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Genre/type: Brev.
HCA brevbase BrevID: 19008.

28.06.1869Dagbogsuddrag : Brev til Fru Serre

(BrevID 22413 Vi har desværre ingen tekstudgave af dette brev)

 

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Genre/type: Dagbogsuddrag Øvrige tilknyttede BrevID'er i HCA brevbasen: 22413

10.08.1869

Fra: Friederike Serre  Til: Hans Christian Andersen 

Maxen am 10. Aug. 1869.

Verehrter Freund!

Immer näher rückt die Zeit wo Sie nach langer Zeit einmal wieder Dresden und Maxen berühren werden – die alten Freunde wiedersehen, und die einstige, [overstreget: alte] 2t Heimath Maxen wieder besuchen wollen! Sie werden hier Alles unverändert finden, aber ihre Freundin, alt geworden, ihr Herz aber, glauben Sie, ist jung und frisch geblieben und immer unverändert in allen Wechsel des Lebens! –

Ich vermuthe Sie kommen Mitte Sptbr. und habe schon Clara* und Ottilie Heinke* zu dieser Zeit nach Maxen eingeladen. ./. Wie Viele aber werden Sie vermissen! [tilføjet i margenen: Mein Mann wird Ihnen nicht mehr die Hand reichen – ] Die ganze Familie von Lüttichau* * , die Allbedyls* * und Fr. von Hann* sind von der Erde geschieden, die gute Frau v. Berge* – und jetzt wieder Geheimrath Carus* ! Mit ihm schließt sich gewissermaßen eine Zeitperiode. Er war ein seltener Mann, und hat sich Unsterblichkeit erworben. Was er mir stets unverändert war, der treuste Freund, was er mir gab, in anregendem geistigem Gespräch, mit der interessantesten Geselligkeit seines Hauses – wissen Sie, und begreifen, wie tief mich sein Verlust ergreift, und unersetzlich ./. ist! – Es ist das Traurigste vom Alt werden, die lieben Zeitgenossen hinsterben zu sehen, sie zu verlieren, und immer einsamer dazustehen!-

Siegwald Dahl* ist mit Gräfin Moltke* in Ragazz – und Letz[t]ere hat mir Hoffnung gemacht, bey ihrer Rückreise mich in Dresden und Maxen aufzusuchen. Wie ist sie immer gleich lieb und gut zu mir! –

Jetzt wohnt seit 3 Wochen ein höchst geistreicher Mann* bey mir, der Redacteur der Zeitschrift, der Globus welcher über alle Welttheile spricht, er hat das beste Werk über Amerika geschrieben, 2 Bände Handels Geographie, ein berühmtes classisches Buch, und besitzt eine überaus reiche Beredtsamkeit!./. So bringt man mir, da ich fast gar nicht mehr aus gehen kann, geistigen belebenden Genuß ins Haus! –

Auch Frau v. Paveloff* erwarte ich welche vom Grafen Toltsoy* [sic] aus dem Russischen, mehrere große Trauerspiele ins Deutsche übersetzt – und jetzt ihre Lebenserinnerungen schreibt. –

Mrs Kerr* , die Übersetzerinn von Rankes* Geschichte der Päpste, hat meine Drÿade nach London entführt, und will sie dort ins Englische übersetzen wahrscheinlich! – Die Eiche ist hoch und schlank, wie ein nordischer Baum geworden, der Lerchenbaum hat den heftigen Schneefällen und Stürmen diesen Winter getro[t]zt – das Schwanennest ist ein stiller Ruhe sitz. – Alles, vor Allen freut sich des Wiedersehens Ihre getreue

Fr Serre

 

Maxen, den10. aug. 1869.

Ærede ven!

Den tid rykker nærmere, hvor De efter lang tid atter vil berøre Dresden og Maxen – gense de gamle venner – og atter besøge Maxen, som engang var Deres 2. hjemstavn! De vil finde alt her uforandret, men Deres veninde er blevet gammel, men hendes hjerte, må De tro, er forblevet ungt og stadig uforandret i alle livets omskiftelser.

Jeg formoder, De kommer midt i september og har allerede indbudt Clara* og Ottilie Heinke* til den tid til Maxen. Men hvor vil De savne mange – min mand vil ikke mere række Dem hånden – hele familien von Lüttichau* * , Allbedyls* * , og fr. von Hann* er væk fra jorden, den gode fru v. Berge* – og nu gehejmeråd Carus* ! Med ham lukker helt sikkert en tidsperiode. Han var en sjælden mand, og han har erhvervet sig udødelighed. Hvad han altid uforandret var for mig, den mest trofaste ven, hvad han gav mig, i belivende åndelige samtaler, med den mest interessante selskabelighed i hjemmet – det ved De, og forstår, hvor dybt tabet af ham griber mig – og det er uerstatteligt! Det er det sørgeligste ved at blive gammel, at de kære jævnaldrende dør, man mister dem, og man står mere og mere ensom tilbage.

Siegwald Dahl* er med grevinde Moltke* i Ragaz – og sidstnævnte har ladet mig håbe, at hun på hjemrejsen vil opsøge mig i Dresden og Maxen. Hvor er hun altid den samme kærlige, gode over for mig.

I 3 uger har en højst åndrig mand* boet hos mig, redaktøren af tidsskriftet der Globus, det omtaler alle verdensdele, han har skrevet det bedste værk om Amerika, 2 bind om handelsgeografi, en berømt klassisk bog, og besidder et ualmindelig stor veltalenhed. Således bringer man mig, som næsten ikke mere kan gå ud, åndelig belivende nydelse i huset!

Også fru v. Paveloff* venter jeg, hun har oversat flere store sørgespil fra russisk af grev Tolstoy* til tysk – og nu skriver hun på sine erindringer.

Fru Kerr* , oversætteren af Rankes* Pavernes historie, har bortført min Dryade til London, og vil der sandsynligvis oversætte den til engelsk. – Egen er blevet høj og slank, som et nordisk træ, lærketræet har trodset de heftige snebyger og storme i denne vinter – svanereden ligger i stille ro – alt, især alle glæder sig til gensynet,

Deres trofaste

Fr. Serre

 

BrevID 19039: FrS-brev af 10/8 1869 (Collin XI, 19/268, billedid 5444-47).

und jetzt wieder Geheimrath Carus* : FrS’s nære ven – der også var HCA’s ven – lægen, filosoffen og maleren C. G. Carus* døde 28/7 1869.

Sigwald Dahl* ist mit Gräfin Moltke* in Ragazz: den meget rastløse grevinde Moltke-Huitfeldt var i sin jagt på passende kursteder nået til Bad Ragaz i det østlige Schweiz, som sædvanlig med Siegwald Dahl* som sin tro følgesvend.

ein höchst geistreicher Mann… der Redacterur der Zeitschrift Globus: denne må være Karl Andrée* , jf. BrevID 18609.

Mrs. Kerr* , die Übersetzerin von Rankes* Geschichte der Päpste: hér husker FrS forkert. Mrs. Alexander Kerr* oversatte Leopold von Rankes* værk om den serbiske revolution (1829) og udgav den med  titlen "A History of Servia and the Servian Revolution" (1847) Leopold von Ranke* (1795-1886) var tysk historiker. Geschichte der Päpste udgivet af Alexander Patuzzi* 1867-69.

 

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Genre/type: Brev

25.08.1869 Dagbogsuddrag : Sendt Brev til Fru Serre

(BrevID 22414 Vi har desværre ingen tekstudgave af dette brev)

 

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Genre/type: Dagbogsuddrag Øvrige tilknyttede BrevID'er i HCA brevbasen: 22394, 22414

08.09.1869

Fra: Friederike Serre  Til: Hans Christian Andersen 

Maxen am 8. Sptbr. 1869

Verehrter Freund!

Vorüber ist der Tag, der den so gesegnten Knaben nach Kopenhagen führte, um ihn ruhmgekrönt nach 50 Jahren, all die Ovationen hinnehmen zu laßen, die unzählliche Verehrer und Freunde ihn dargebracht – und ich bin begierig davon zu hören. Ich selbst dachte Ihrer und feierte den Tag, durch das Wiedersehen des treuen Freundes Henselt* nach langer Zeit wieder, in Maxen. Da ich gerade den 6ten ihn meinen Wagen schickte, heraus zu holen, legte ich meine Depesche Ihnen zu gratuliren bey, leider ist sie dort vergeßen, zu befördern – und kam ./. Gestern uneröffnet wieder. Daß mir das recht unangenehm können Sie denken, aber Sie zweifeln nicht an meiner Theilnahme, und darum sende ich diesen Brief nach! –

Bald naht die Zeit des lang ersehnten Wiedersehens – und wie schlimm auch die Vergangenheit gewaltet, das treue Herz geht ruhig durch alle Kämpfe – das Meine blieb daßselbe! – Den Tag Ihrer Ankunft werden Sie mir melden rechtzeitig, damit ich Ihnen den Wagen schicken kann, Sie zu holen, da ich selbst nicht die Fahrt machen kann. Die Gegenwart des lieben, innerlich so unverändert gebliebenen Henselt* , ist mir Genuß! Gestern ./. hat er 3 Stunden zum Entzücken gespielt, und in alter Kraft und Feuer! Jeder Ton ist schön bey ihm und er ist und bleibt das Ideal aller Pianisten; Er hat 8 Tage zu seiner [sic] Aufenthalt hier fest gesetzt. Wir kennen ihn seit Novbr l835 also 33 Jahre bereits mit stets gleichen Gesinnungen. Vorigen Monat waren es 50 Jahre, daß ich als noch nicht 18 Jährige junge Frau mit meinem Säugling, in Maxen einzog! Ich ignorirte diesen Tag – da das Haupt fehlte. Ottilie* und Clara Heinke* erwarte ich täglich. – Pastor Fränzel* bereits 82 Jahr alt – ist noch in voller Kraft und Amtsthätigkeit.

Vor einigen Tagen besuchte mich die noch einzig übrig gebliebene Tochter* von Carus* mit ihrer Schwägerin – der Hofräthin* , sie brachten mir ./. das Bild von Frau v. Lüttichau* was Carus* mir ausdrücklich in seinem Testament bestimmt – und ein schönes Öhlbild. Ersteres hing stets über seinen Schreibtisch, es war von Vogelstein* gemalt. Leider verkaufen die Erben das schöne Haus!

Für Heute nochmals einen Herzens Gruß und die wärmsten Wünsche, für eine eben so schöne Zukunft, wie Ihnen die Vergangenheit – so kurz oder lang sie auch Gott gewähren möge

von Ihrer treuergebenen

[ingen underskrift]

 

Maxen, den 8. sept. 1869

Ærede ven!

Dagen er forbi, hvor den velsignede dreng kom til København, og hvor man har kronet ham efter 50 år, ladet ham tage imod al hyldesten, som de utallige beundrere og venner bragte ham – og jeg er nysgerrig efter at høre derom.

Jeg selv tænkte på Dem og højtideligholdt dagen, ved at gense den tro ven Henselt* i Maxen. Da jeg netop den 6. sendte ham min vogn, for at hente ham herud, vedlagde jeg mit telegram om at gratulere Dem, desværre glemte man at videresende det – og det kom i går uåbnet retur. At det er mig meget ubehageligt, kan De tænke Dem, men De tvivler ikke på min deltagelse, og derfor sender jeg Dem dette brev!

Snart nærmer tiden sig for det længe ventede gensyn – og hvor dårligt end fortiden blev forvaltet, det tro hjerte går roligt gennem alle kampe – mit forblev det samme! – Dagen for Deres ankomst vil De melde mig rettidigt, så jeg kan sende Dem vognen for at hente Dem, da jeg ikke selv kan gøre køreturen. Det er mig en nydelse at have den kære, inderligt så uforandrede Henselt* her! I går spillede han til min henrykkelse 3 timer, med gammel kraft og ild! Hver tone er skøn hos ham og han er og bliver idealet for alle pianister. Han har fastsat sit ophold her til at være 8 dage. Vi har kendt ham siden november 1835, altså allerede 33 år med altid uforandret sindelag. Sidste måned for 50 år siden indtog jeg som 18-årig ung kone med mit spædbarn Maxen. Jeg ignorerede den dag – da overhovedet manglede. Ottilie* og Clara* venter jeg dagligt. – Pastor Fränzel* er allerede 82 år gammel, han er stadig fuld af kraft og embedsdriftighed.

For nogle dage siden besøgte Carus’* eneste tilbageblevne datter* mig sammen med svigerinden,  hofrådinden* , de bragte mig det billede af fru v. Lüttichau* , som Carus* udtrykkeligt har bestemt mig i sit testamente – og et smukt oliemaleri. Det første hang altid over hans skrivebord, det var malet af Vogelstein* . Desværre sælger arvingerne det skønne hus.

For i dag endnu en gang en hjertelig hilsen og de varmeste ønsker for en lige så skøn fremtid, som Deres fortid – så kort eller lang som Gud nu vil unde Dem den.

Fra Deres trofaste

[ingen underskrift]

 

BrevID 19053: FrS-brev af 8/9 1869 (Collin XI, 19/269, billedid 5501-04).

der Tag, der den … Knaben nach Kopenhagen führte: 6. september 1869, 50 års dagen for den fjortenårige HCA.s ankomst til København. Dagen blev fejret med bl.a. festmiddag for ham om aftenen, og kongen udnævnte ham til kommandør af Dannebrog.

meine Depeche: FrS har villet sende HCA en telegrafisk hilsen på 50 års dagen, hvilket man kunne gøre fra Dresden, men ikke fra Maxen.

Vorigen Monat waren es 50 Jahre, daß ich als noch nicht 18 Jährige,  junge Frau mit meinem Säugling, in Maxen einzog: Friederike og Anton Serre blev gift 1817, FAS erhvervede godset Maxen i 1819 – formentlig for FrS.s penge – men mærkeligt nok tog hun fejl m.h.t. egen alder og eget barn (i modsætning til adoptivbarnet Carl Serre* ). FrS.s fødselsdag var 28/4 1800, hvilket vil sige at hun i august 1819 har været 19 år gammel. Og ægteparrets eget barn, Johann Friedrich Adolf Serre* , blev først født 18/7 1820 (og døde 25/1 1821), hvorfor han ikke kan have deltaget i ægteparrets "indtog" på Maxen.

Pastor Fränzel*  : den mangeårige sognepræst i Maxen.

die noch einzig übrig-gebliebene Tochter von Carus* mit ihrer Schwägerin – der Hofräthin* : CGCs* -datter er Caroline Cäcilie* , se BrevID 19053, svigerinden hed Lina, f. Herbst. Hun* var gift med  Carus’* søn, lægen og hofrath Albert Carus* , jf. BrevID 17760.

 

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Genre/type: Brev.
HCA brevbase BrevID: 19053.