Læs i brevvekslingen mellem H.C. Andersen og familien Serre
31.10.1867 Dagbogsuddrag : Sendt Brev til Fru Serre i Dresden.
(BrevID 20563 Vi har desværre ingen tekstudgave af dette brev)
27.12.1867
Fra: Friederike Serre Til: Hans Christian Andersen
Dresden am 27. Dcbr 1867.
Theurer verehrter Freund!
Sie werden mich undankbar schelten noch nicht für die reizende so gelungene Photografie Ihnen gedankt zu haben, damals kreuzten sich unsere Briefe, aber mein Herz ist das Alte, meine Gedanken ziehen so oft zu Ihnen und nehmen Theil an allen den Ovationen, die man Ihnen bringt. So las ich in der Kreuz Zeitung, daß Sie in Odensee zum Ehrenbürger ernannt, und eine lange Beschreibung dieses Festes, Möge Gott all den Segen, den Ruhm, die Freuden ./. auch im neuen Jahre über Sie ausbreiten – und Ihnen geistige und körperliche Kräfte geben Ihren schönen gekrönten Lebenslauf fortzusetzen.
In dem vorigen Kriegsjahre als wir unsere Effecten in Sicherheit zu bringen suchten, ist mir eine Kiste verloren gegangen mit allen Photografien Albums und andern werthvollen Albums und Büchern, ein unersetzlicher Verlust über den ich mich nicht beruhigen kann. Auch von Ihnen sind sie mit verloren gegangen all die lieben Portraits in Photografien, ich würde daher sehr dankbar sein, sendeten Sie mir noch ./. in Visiten Kartenform eine Doublette und sollten Sie in Ihrer reichen Sammlung einige Doubletten interessanter Persönlichkeiten finden und entbehren können, selbst von der königl. Familie* * , welche mir Grafin Hohenthal* schenkte, sind Alle mit bey dem Verlust! –
Sollte Gott meine Gesundheit etwas mehr befestigen – (es ginge nicht in dem jetzigen Zustand – ) so folge ich einer Einladung des Gr. Herzogs* nach Weimar im Frühjahr, von dort einer Einladung nach Schleswig von Frau v. Göthe* und der Priorin Ulrike* ihrer Schwester, und einer alljährl. wiederholten, nach Glorup. Dann hoffe ich das unvergleichliche Copenhagen mit Thorwalzens* Museum noch zu sehen, gibt es von ihm keine Photografie, ./. und – dann – poi mooi!
Hofrath Ziegler* war dies Frühjahr in Spanien, und ist im Begriff eine Reise darüber zu schreiben.
Mit dem Gr. Herzog* bin ich in fortdauernder Correspondence, Herr von Beaulieu* hat sich mit seiner Familie in Dresden etablirt und mich Gestern besucht, er fragte nach Ihnen. In Weimar hat sich viel geändert, die Weimarfarben haben dem schwarz und weiss weichen müßen, das Militair ist unter pr. Fahnen gestedet [gestellt?], und Preussen stehen jetzt dort, über der Post schwebt der pr. Adler, und die Steuern sind kaum mehr zu erschwingen, gerade wie in Sachsen. – Vorbei! – Vorbei! – Alle Geschichten haben ein Ende – leider nicht immer ein Gutes.
Wann wird man wieder von Ihnen etwas Neues lesen können?
Werden wir uns im Leben noch einmal wiedersehen?
[i margenen, p. 4:] Mit Treue dankt Ihnen Ihre Freundin Fr Serre
[i margenen, p. 1:] Nächsten Sommer will Frau v. Göthe* mit ihren Söhnen* * einige Wochen zu mir kommen.
Dresden, den 27. december 1867.
Dyrebare ærede ven!
De vil skælde mig ud over ikke at have takket Dem for det vellykkede fotografi, dengang krydsede vore breve hinanden, men mit hjerte er det samme gamle, mine tanker drager så ofte til Dem og tager del i alle de ovationer, som man bringer Dem. Således læste jeg i Kreuz Zeitung at De er blevet udnævnt til æresborger i Odense, med en lang beskrivelse af festen, gid Gud også må brede al den velsignelse, berømmelse, glæde ud over det nye år – og give Dem åndelig og legemlig kraft til at fortsætte Deres smukt kronede livsløb.
I de tidligere krigsår, da vi søgte at bringe vores effekter i sikkerhed, har jeg mistet en kiste med alle fotografialbum og andre værdifulde albums og bøger, et uerstatteligt tab, som jeg ikke kan affinde mig med. Også af Dem er alle de kære portrætter på fotografier gået tabt, jeg ville derfor være meget taknemlig, hvis De endnu en gang sender mig dubletter i visitkortstørrelse , og skulle De i Deres rige samling have nogle dubletter af interessante personligheder og hvis De kan undvære dem, især af den kongelige familie* * , som grevinde Hohenthal* havde skænket mig, dem har jeg alle mistet!
Hvis Gud kunne give mig lidt mere sundhed (det ville ikke gå i den nuværende tilstand) så vil jeg til foråret tage imod storhertugens* indbydelse om at komme til Weimar i foråret, og derfra en indbydelse fra fru v. Goethe* om at komme til Slesvig for at besøge hendes søster, priorinden Ulrike* – og den årligt gentagne [indbydelse om at komme] til Glorup. Så håber jeg at se det uforglemmelige København med Thorvaldsens* Museum, er der ingen fotografier af ham – og så – hjem og dø.
Hofråd Ziegler* var i dette forår i Spanien og er i færd med at udarbejde en rejsebeskrivelse derom.
Med storhertugen* er jeg i vedvarende korrespondance, hr von Beaulieu* har etableret sig med sin familie i Dresden og besøgte mig i går, han spurgte efter Dem. I Weimar har meget ændret sig, Weimarfarverne har måttet vige for de sorte og hvide, militæret er under preussiske faner og Preussen står nu der, over posten svæver den preussiske ørn, og skatterne kan næppe svinges højere op, præcis som i Sachsen. Forbi – forbi – alle historier har en ende – desværre ikke altid en god.
Hvornår kan vi læse nyt af Dem.
Vil vi endnu ses i dette liv?
[i margenen, p. 4:] Med troskab takker Deres veninde Fr. Serre Dem.
[i margenen, p. 1:] Næste sommer vil fru v. Göthe* komme til mig nogle uger med sønnerne* * .
BrevID 18867: FrS-brev af 27/12 1867 (Collin XI, 18/260, billedid 5403-07).
damals kreuzten sich unsere Briefe: HCA modtog brev 151 fra FrS 18/10 1867 og sendte hende med et brev af 22/10 et "Cabinets Photographie-Portræt" (jf. Dbg. VII, 360 f. ), for hvilket hun så takker i nærværende brev.
Kreuz Zeitung: "Kreuzzeitung" hed egentlig "Neue Preußische Zeitung", men kaldtes almindeligvis "Kreuzzeitung" på grund af sin titelvignet (et jernkors). Det var et højreorienteret berlinsk dagblad, som udkom i årene 1848-1939.
einer Einladung … nach Weimar im Früjahr …von dort … nach Schleswig… nach Glorup … Copenhagen: den projekterede rejse i foråret 1868 blev ikke til noget, jf. BrevID 18887.
poi mooi: lettere forvansket udgave af sidste led i den italienske talemåde " Vedi Napoli e poi muori" (da . "se Neapel og dø").
06.01.1868Dagbogsuddrag : Sendt i Krydsbaand Exemplarer af illustrerede Tidende til ... Fru Serre i Dresden
(BrevID 22406 Vi har desværre ingen tekstudgave af dette brev)
09.03.1868 Dagbogsuddrag : Sendt Brev til Fru Serre i Dresden.
(BrevID 22407 Vi har desværre ingen tekstudgave af dette brev)
16.03.1868
Fra: Friederike Serre Til: Hans Christian Andersen
Sontag den 16. März [1868]
Theurer, verehrter Freund!
Wie sehr haben Sie mich durch Ihren lieben, ausführlichen Brief erfreut, Es wehte darin wieder, der Hauch alter, lieber Gesinnungen; Sie machten mich mit Ihren Arbeiten bekannt, für welches das Interesse nie erlöschen wird, und erweckten die Sehnsucht eines Wiedersehens, und doch fürchte ich Letz[t]eres. Sie werden mich eine Andere finden, eine alte Frau, die nicht mehr die einstige Elastizität hat – aber geistig an Allem Schönen Theil nimmt, und bis zum Letz[t]en Hauche, immer Neues hören und wissenschaftliches lernen mögte. ./. Leider ist mein Befinden fortwährend nicht gut. Ein chronischer Husten quält mich Tag und Nacht und raubt mir meine Kräfte, dazu hat sich ein Herz übel aus gebildet – was mich bey jeder raschen Bewegung athemlos macht. Sie begreifen, wie ich so alle schönen Pläne für den Sommer tief im Hintergrund stellen muß. Erlaubte es aber mein Gesundheits Zustand, so reisete ich im Maÿ über Weimar, wohin mich der Großherzog* freundlich aufgefordert, nach Schleswig, besuchte dort die Priorin Ulrike* , und ihre Schwester Frau von Göthe* , die bey ihr jetzt lebt – reisete von dort ./. nach Glorup, wohin mich der Graf* alljährlich in alter Freundschaft einladet, ginge nach Copenhagen wohin meine Sehnsucht mich führt – und schaute endlich diese großartige, herrliche Stadt mit seinem Thorwalzen* Musäum, auch möchte ich meine alte Freundin Grafin Yoldi* besuchen, die durch einen unglückseligen Zufall beynahe ihre Augen verloren, und noch beinahe blind ist. Was aber sind des Menschen Pläne und Wünsche? Alles hängt von seinem höchsten Gut, der Gesundheit ab!
Obgleich ich nicht den ganzen Winter ausgehen konnte, so habe ich oft, kleine interessante Abend-Unterhaltungen ./. bey mir. Die Spitzen der Musik fremde Künstler laßen sich bey mir hören,. Professoren lesen Aufsätze vor, die sie in ihren Gesellschaften gehalten, und dies erhebt und zerstreut mich, wenn meine Stimmung trübe ist. Maxen ist mir eine schwere Last, die Verwaltung Alles Übrigen, außer der Öconomie, die verpachtet – und einen tüchtigen Geschäftsführer zwar anvertraut – aber doch meiner 1sten Stimme bedarf, macht mir Sorgen, in jetziger Zeit, wo die Steuern erhöht – größere Procente den Interessen festgestellt – überall Geld Mangel herrscht. Zwar ist mein Haus nie leer von lieben Besuch – aber es ist doch groß und öde – ./. seitdem sein Haupt fehlt. Daher will ich Maxen verkaufen, findet sich Gelegenheit es auch vortheilhaft zu verkaufen! -
Die arme Julie Burrow* starb eines ganz ähnlichen Todes, wie Thorwalzen* . Der Schlag rührte sie im Theater. Leider lebte sie die letzte Zeit in großer Dürftigkeit. –
Sigwald Dahl* hat nun den Aufsatz der dänischen Zeitung in welchem so schön Ihre Biografie geschildert, ins Deutsche, schriftlich übersetzt und das dänische Blatt behalten, ich theilte es Gräfin Hohenthal* mit welche wie immer, mir eine treue und theilnehmende Freundin ist! –
Die Hofräthin Falkenstein* liegt seit Wochen an einer Nerven-Auszehrung ./. krank, unheilbar wie die Ärzte sagen. Carus* hat seine Tochter Marianne* am Nervenfieber im Januar verloren. Sein noch immer thätiger Geist richtet ihn, über diesen großen Verlust auf. Er sieht Abend[s] wieder einige Freunde bey sich, hört Musik und schreibt den 5t Theil seiner Lebens-Erinnerungen.
Wie unaussprechlich erfreut mich der Bericht, Ihrer Geistes und Körperfrische! Gott erhalte Ihnen Beides.
Herr von Beaulieu* hat sich hier angesiedelt, er besucht mich oft wie alle Weimaraner Künstler und hat jetzt sein 8tes oder 9tes Kind bekommen, wir sprechen oft von Ihnen, eben so stehe ich ./. fort und fort im Briefwechsel mit dem Gr. Herz.* von Weimar. Er ist in einer ernsten Stimmung – sein liebes Militair ist ihm genommen wie die Uniform Carl Augusts* und in die preuss. Staaten versetzt, Preussen bewachen ihm, und sind seine Hofgesellschaft – die Abgaben seines Landes und Residenz so groß, daß auf lange Zeit sie kaum zu bestreiten sind, ganz wie in Dresden – und Alles löset sich – jede Selbstständigkeit nach und nach, durch die Noth auf. Wahren Gesinnungen die sich aussprechen, begegnet man selten, doch hat das kürzl. vollbrachte Attentat an dem Kronprinz* durchaus keine politische Tendenz, es ./. geschah, von einem dummen persönlich gekränkten, Menschen.
Sie würden Dresden verändert finden , und sich gern nach Maxen zu treuen Herzen flüchten! Warum erscheint keins Ihrer letzten Werke mehr in deutscher Übersetzung, welcher Verlust für unsere Litteratur! – Wenn Clara* und Ottilie* den Verlust der sehr Alten und kranken Mutter* überwunden, werden sie die Annehmlichkeit der Freiheit empfinden! –
Wie geht das Herz auf bey dem Frühlings Sonnenschein – den Morgengesang der Vögel; brauchte ich nicht die Nähe eines Arztes, fürchtete ich nicht, das kalte Haus, ich zöge bald hinaus! –
[i margenen, p. 1:] Erquicken Sie mich von Zeit zu Zeit mit einem lieben Briefe. Stets und immer dieselbe Fr Serre
[i margenen, p. 5:] So lange ich athme wird meine Seele in Dank und Freundschaft Ihrer denken.
[i margenen, p. 8:] So haben Sie hier ein Bild meines Denkens und Lebens.
Søndag, den 16. Marts [1868]
Dyrebare, ærede ven!
Hvor har De glædet mig med Deres kære, udførlige brev, deri vejrede igen ånden af kært gammelt sindelag; De gør mig bekendt med Deres arbejder, og min interesse vil aldrig slukkes for dem, og De vækker længslen efter et gensyn, og dog frygter jeg for sidstnævnte. De vil finde mig forandret, en gammel kone, som ikke mere har fortidens elasticitet – men åndeligt tager del i alt smukt og til det sidste åndedrag vil jeg gerne høre nyt og videnskabeligt. Desværre er mit velbefindende stadig ikke godt. En kronisk hoste plager mig dag og nat og røver mine kræfter, desuden har der udviklet sig en hjertelidelse, som gør mig åndeløs ved hver hurtig bevægelse. De begriber, hvorledes jeg må sætte alle skønne planer for sommeren i baggrunden. Men hvis min sundhedstilstand tillod det, så rejste jeg i maj over Weimar, hvortil storhertugen* hjerteligt har indbudt mig, til Slesvig, besøgte der priorinden Ulrike* og hendes søster fru v. Goethe* , som lever hos hende – rejste derfra til Glorup, hvortil greven* hvert år i al venskabelighed indbyder mig – tog til København hvortil min længsel fører mig, ville endelig se denne storartede herlige by med densThorvaldsen* -museum og jeg ville også besøge min gamle veninde Yoldi* , som ved et uheldigt tilfælde næsten har mistet synet og nu er næsten blind. Men hvad er menneskets planer og ønsker. Alt afhænger af det største gode, sundheden!
Selv om jeg ikke kunne gå ud hele vinteren, så har jeg ofte små interessante aftenunderholdninger hos mig. De dygtigste fremmede musikalske kunstnere lod sig høre hos mig. Professorer læste artikler op, som de havde præsenteret i deres selskaber, og dette løfter og adspreder mig, når min stemning er tung. Maxen er mig en tung byrde, forvaltningen af alt det øvrige, foruden økonomien, som er forpagtet – og en dygtig forretningsfører er ganske vist betroet det – men dog altid har brug for min beslutning, det bekymrer mig, i denne tid, hvor skatterne forhøjes – større procenter er fastsat til interessenterne – overalt hersker pengemangel. Ganske vist er mit hus aldrig tomt for gode besøg – men det er stort og tomt alligevel, siden overhovedet mangler. Derfor vil jeg sælge Maxen, når lejlighed byder sig, for at sælge det fordelagtigt.
Den stakkels Julie Burrow* døde en lignende død som Thorvaldsen* . Slaget ramte hende i teatret. Desværre levede hun den sidste tid meget usselt.
Sigwald Dahl* har nu oversat den artikel til tysk, som var i den danske avis og som så smukt skildrede Deres biografi, jeg meddelte det til grevinde Hohental* , hun er som altid en tro og deltagende veninde.
Hofrådinde Falkenstein* har i ugevis ligget syg med en svindsot, uhelbredelig siger lægerne. Carus* har i januar mistet sin datter Marianne* på grund af nervebetændelse. Hans stadig aktive ånd retter ham op ved dette store tab. Han ser igen om aftenen nogle venner hos sig, hører musik og skriver på 5. del af sine livserindringer.
Hvor uudsigeligt glæder beretningen mig om Deres ånds og krops friskhed! Gud bevare Dem begge.
Hr. von Beaulieu* er flyttet hertil, han besøger mig ofte ligesom Weimar-kunstnerne og har fået sit 8. eller 9. barn, vi taler om Dem, ligeledes er jeg stadig i brevveksling med storhertugen* af Weimar. Han er i alvorlig stemning – hans kære militær er taget fra ham og erstattet med Carl Augusts* uniformer og flyttet til de preussiske stater, Preussen bevogter ham, og hans hof har måttet afgive så meget land og residens, at det ikke i længden kan bestrides, ligesom i Dresden – og alt løser sig – enhver selvstændighed bliver til nød! Sande holdninger, som udtaler sig, møder man sjældent, men for nylig blev der begået et attentat mod kronprinsen* , det var slet ikke politisk, men blev begået af et dumt, personligt krænket menneske.
De ville finde Dresden meget forandret og helt sikkert flygte til Maxen til tro hjerter! Hvorfor kommer ikke nogen af Deres nyeste værker i tysk oversættelse – hvilket tab for vores litteratur! – Når Clara* og Ottilie* har overvundet tabet af Deres meget gamle og syge moder* , vil de mærke behageligheden ved frihed!
Hvor hjertet opmuntres af forårets solskin – fuglenes morgensang; hvis jeg blot ikke behøvede en læge i nærheden, så ville jeg ikke frygte det kolde hus, jeg flytter snart derud!
[i margenen, p. 1:] Berig mig fra tid til anden med et kært brev. Altid og vedvarende den samme Fr. Serre.
[i margenen, p. 5:] Så længe jeg ånder, vil min sjæl med tak og venskab tænke på Dem.
[i margenen, p. 8:] Således har De nu et billede på mit liv og mine tanker.
BrevID 18887: FrS-brev af 16/3 1868 (Collin XI, 12/167-168, billedid 5019-26).
so reisete ich im May über Weimar … nach Schleswig etc.: en gentagelse af de skitserede rejseplaner i brev 152.
Sigwald Dahl* hat nun den Aufsatz der dänischen Zeitung … schriftlich übersetzt: der er utvivlsomt tale om artiklen i “Illustreret Tidende" 5/1 1868 med titlen "H. C. Andersens Barndomshjem", udg. i anledning af HCA’s udnævnelse til æresborger i Odense 6/12 1867. http://andersen.sdu.dk/forskning/bib/bibpost.html?BibID=11953 - http://img.kb.dk/iti/09/pdf/iti_09_0127.pdf
Carus* hat seine Tochter Marianne* … verloren: datteren Marianne Albertine* (1814-68), som HCA havde truffet på Maxen i 1861 (Dbg. V, 110 ) og formentlig også flere gange i Carus’* hjem.
Er … schreibt den 5t Theil seiner Lebens-Erinnerungen: C. G. Carus’* "Lebenserinnerungen und Denkwürdigkeiten" udkom i 5 bd. 1865-68. https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10062278_00035.html
Herr von Beaulieu* : jf. BrevID 6515.
Wenn Clara* und Ottilie* den Verlust … der Mutter* überwunden: Friederike Heinke, f. Werner* (d. før 13/2 1868), på hvilken dato HCA fik brev herom fra Clara Heinke* , jf. Dbg. VIII, 21. Hun var enke efter politidirektør og universitetskurator i Breslau Ferdinand Heinke* (1782-1857).
28.03.1868
Fra: Friederike Serre Til: Hans Christian Andersen
Dresden den 28 st. März 1868.
Theurer, verehrter Freund!
Wie könnte ich des Tages nicht eingedenk sein, der meine Gedanken und Wünsche so oft zu Ihnen führte? Möge der Allgütige Sie lange lange noch erhalten in solcher Körper und Geistesfrische, wie Sie den 2 t. April feiern werden! Ihr Herz ist zurückgekehrt zu den alten Freunden, die Sie einst einmal wohl tief gekränkt – Sie trennen wieder Politik von Freundschaft und Alles – Alles im Herzen – ./. ruft freudig – wir haben ihn wieder! – Auch der Großherzog* erwähnte Gestern in seinem Briefe, ich möchte Sie erinnern, daß Sie die Ufer der Ilm nicht ganz vergessen möchten – wenn Sie Deutschland wieder besuchten. – Der Gr. Herzog* nebst Gemahlin* werden Mitte April nach Dresden kommen unser Königspaar* * besuchen. Wo werden Sie diesen 2t. April zubringen? Ich nähte, mit tausend, treuen Gedanken ./. für Sie, eine Schlummerrolle, welche Sie auf Ihren Reisen begleiten soll, ich selbst empfand die Annehmlichkeit, wie es sich im Waggon viel bequemer ein wenig schlafen läßt, wenn man eine solche Rolle unter sein Haupt schieben kann, und an der Schnur trägt sie sich auch leicht! –
Ob wir uns wieder sehen, ob nur als letzter Gewinn, die Erinnerung mir verbleibt, an alle schöne und genuß reiche Stunden, mit welchen Sie oft und wiederholt mein Leben versüßten und in daßelbe die ./. schönsten Blüthen streuten? Ich bin ergeben und wünsche und hoffe nur wenig noch vom Leben. Das Alt werden, ist und bleibt schwer und Entbehren ist dabey unser Loos! –
Ob meine Rolle wohl zur rechten Zeit in Ihren Händen sein wird, ob Sie sie würdigen zu gebrauchen? –
Am Morgen des 2 t. Aprils rufe ich Ihnen einen Gruß im Geiste zu!
Getreu ergebene
Fr Serre
Dresden, den 28. marts 1868.
Dyrebare, ærede ven!
Hvordan kunne jeg ikke tænke på den dag, som så ofte førte mine tanker og ønsker til Dem? Må den algode bevare Dem så længe længe i ånds- og legemsfriskhed, som De vil fejre den 2. april! Deres hjerte er vendt tilbage til de gamle venner, som De engang ganske vist krænkede – De skiller igen politik fra venskab og alt – alt i hjertet råber glad – vi har ham tilbage!
Også storhertugen* nævnte i går i sit brev, at jeg måtte minde Dem om, at De ikke måtte glemme Ilms bredder, hvis De igen besøger Tyskland. – Storhertugen* og fruen* vil midt i april komme til Dresden for at besøge vort kongepar* * . Hvor vil De tilbringe den 2. april? Jeg syede, med tusinde trofaste tanker, en slumrepølle til Dem, som kan ledsage Dem på Deres rejse, jeg selv fandt den behagelig, hvor den i togvognen vil lade én sove en smule, hvis man kan skubbe en sådan rulle under sit hoved – og den lader sig let bære ved snoren!
Om vi atter ses – eller om kun erindringen står tilbage som den sidste fordel – om alt de skønne og nydelsesfulde timer, som De ofte og gentagne gange forsødede mit liv – og spredte smukke blomster deri? Jeg er resigneret og ønsker endnu kun lidt af livet. At blive gammel er og bliver tungt, og det at undvære er derved vort lod!
Om min rulle kommer Dem i hænde i rette tid, og mon De vil bruge den?
Om morgenen den 2. april råber jeg en hilsen til Dem i ånden!
Deres tro hengivne
Fr. Serre
BrevID 18891: FrS-brev af 28/3 1868 (Collin XI, 18/262, billedid 5416-19).
Ihr Herz ist zurückgekehrt zu den alten Freunden: FrS har stadig ikke glemt, at HCA afbrød forbindelsen med hende under 1864-krigen.
die Ufer der Ilm: bredden af floden Ilm, der løber igennem Weimar.
ob meine Rolle wohl zur rechten Zeit in Ihren Händen sein wird: FrS har åbenbart sendt HCA en fødselsdagsgave i en "rulle", men HCA.s dbg. nævner intet om en fødselsdagshilsen og –gave fra FrS, om end han dér omhyggeligt optegner en række gaver fra andre venner i anledning af 2. april. - 17.4.2018: og pøllen findes ikke i HCA-museet.
25.04.1868Dagbogsuddrag : Sendt Brev til Fru Serre i Dresden.
(BrevID 22408 Vi har desværre ingen tekstudgave af dette brev)
27.07.1868Dagbogsuddrag : Sendt Brev til Fru Serre.
(BrevID 22409 Vi har desværre ingen tekstudgave af dette brev)
31.07.1868
Fra: Friederike Serre Til: Hans Christian Andersen
Maxen den 3l. July [18]68.
Theurer, verehrter Freund!
Mit innigem Bedauern habe ich in Ihren letzten Brief gelesen, daß Sie in Ems – durch sich Stoßen, lange an einem schlimmen Fuß gelitten! Gebe der Himmel daß es keine Folgen hat – und Sie völlig von allen Nachwehen befreit werden. Wir hatten jetzt 2 traurige Beispiele. Voriges Jahr, ließ sich Fürst Schönberg von seinem Kammerdiener die Hühner Augen operiren, und der Fuß wurde so bös, der Brand kam dazu, er mußte sich den Fuß abnehmen laßen und starb, jetzt in Teplitz geschah ganz daßelbe unserm Komiker Räder* , er ist vor 8 Tagen begraben worden! –
Sie können denken, wie schmerzlich es mir war, der so herzlichen Einladung von Gr. Moltkes* widerstehen zu müssen, ich sehnte mich nach ihnen, nach dem paradisischen Glorup, das herrliche Copenhagen ./. kennen zu lernen mit allen Schätzen Thorwalzens* – mit Ihnen zusammenzutreffen – Jahre habe ich darauf gewartet – nun aber fühle ich, daß mein Befinden zu unsicher ist, meine Kräfte, zu etwas genirtem, und bewegtem geselligem Verkehr, nicht zureichen, und obgleich ich diesen Sommer mich viel wohler als im Vorigen befinde – so ist es nur der großen Ruhe und der heißen Witterung welcher ich es verdanke. Jede Aufregung hat Folgen und muß ich büßen.
Es ist vorbei! und nicht leicht ist alt werden, zu ertragen, und Kränklichkeit, wenn der Geist noch frisch ist und das Herz warm, und nicht Wünscheleer! – Ich zittere daher Pläne auf 6 Monate voraus ./. zu machen, und kann mich nicht im Voraus freuen! Wie schön wäre es wenn Sie jetzt bey uns wären, wo Clara* und Ottilie Heinke* bis Mitte August noch ihre Gegenwart mir schenken, und jetzt die 3t Schwester Hedwig* ein paar Tage hier ist. Jede hat die Natur mit einem Talent besonders begabt, Clara* , die Liebenswürdigste malt, Ottilie* spielt meisterhaft das Piano und Hed[w]ig* singt mit vortrefflicher Schule und Stimme. Mitte August spätestens erwarte ich Frau v. Göthe* mit beiden Söhnen* * und ihrer Cousine Frau v. Schmerling* – auch Henselt* wird Dresden zu dieser Zeit durch fliegen. Freilich Frau v. Göthes* Kränklichkeit und Umstände, die oft hinderlich ausarten macht Alles dennoch ungewiß. –
Mit dem Gr. Herzog* von Weimar stehe ich fort während in Correspondence ./. er fragt oft nach Ihnen; auch er leidet tief, unter dem Druck der Politik, und ist, wie unser König* , nur noch ein Schattenfürst.
Der Besuch von Louise Mühlbach* mit ihrer schönen Tochter* * , hat mir viel Freude gemacht; ihr neustes Buch, hat den Titel, von Solferino bis Königsgrätz.
An den Burgemeister Hertel* , an dem Hofrath Ziegler* , an den Geheimrath Körner* , und Minister Falkenstein* habe ich treue, thätige, hülfreiche Freunde, die mir auch in meiner Stellung, b[e]y der Verwaltung meines Eigenthums sehr nöthig sind; Leider ist Carl* mit seiner Familie* * * * zu sehr an seine Scholle gebunden, und kann mir wenig sein.
Wann wird man wieder einmal deutsch Eines Ihrer neusten Bücher lesen können.
Ich grüße Sie mit treuem, verehrendem Herzen! -
Fr. Serre
[i margenen, p. 4:] Margaret* die im Novbr 25 Jahre bey mir, grüßt herzlich.
[i margenen, p. 1:] Die Baronesse Stampe* hat mir ein Armband von Thorwalzens* Haaren vermacht.
[i margenen, p. 2:] Der arme Carus* ist nur noch eine Ruine! Leider starb mein und Serres Arzt Fricke* vor Kurzem.
Maxen, den 31. juli [18]68.
Dyrebare, ærede ven!
Med inderlig beklagelse har jeg læst i Deres sidste brev, at De længe har lidt af en dårlig fod, som De stødte i Ems! Himlen give at det ikke har konsekvenser – og at De er fuldstændig over følgerne. Vi havde nu 2 sørgelige eksempler. Forrige år lod fyrst Schönberg sin kammertjener fjerne ligtornene, og foden blev så dårlig, der kom koldbrand til, til sidst måtte han lade foden amputere og døde; nu i Teplitz skete helt det samme for vores komiker Räder* , han blev begravet for 8 dage siden! – De kan tænke Dem, hvor smerteligt det var for mig, at måtte takke nej til den hjertelige indbydelse fra grev Moltke* , jeg længtes efter dem, efter det paradisiske Glorup, det herlige København, at lære alle Thorvaldsens* skatte at kende, at mødes med Dem – i årevis har jeg ventet derpå, men nu føler jeg, at mit velbefindende er for usikkert, mine kræfter ikke rækker til noget belastende og bevægende selskabeligt samvær, og selv om jeg denne sommer føler mig meget bedre end i sidste sommer, så er der kun den store hvile og det varme vejr jeg kan takke for det. Enhver ophidselse har følger, og jeg må bøde.
Det er forbi! Og ikke let at tale at blive gammel, og sygelighed, selv om ånden endnu er frisk og hjertet varmt og ikke tomt for ønsker! – Jeg frygter derfor at lægge planer 6 måneder frem og har ikke mere forventningens glæde! Hvor ville det være dejligt, hvis De var hos os, hvor Clara* og Ottilie Heinke* skænker mig deres nærvær til midten af august, og nu er den 3. søster Hedwig* her i et par dage. Hver af dem er fra naturen udstyret med et særligt talent, Clara* , som er den elskværdigste, maler, Ottilie* spiller mesterligt klaver og Hedwig* synger med fortræffelig skoling og smuk stemme. Senest midt i august venter jeg fru v. Goethe* med begge sønnerne* * og hendes kusine fru v. Schmerling* , også Henselt* vil rejse gennem Dresden til den tid. Ganske vist gør fru v. Goethes* sygelighed alt usikkert på grund af omstændigheder, som ofte stiller sig hindrende i vejen.
Jeg skriver stadig sammen med storhertugen* fra Weimar, han spørger ofte til Dem, også han lider dybt under politikkens tryk, og er ligesom vores konge* , kun en skyggefyrste.
Besøget af Louise Mühlbach* med hendes skønne datter* * har givet mig megen glæde; hendes nyeste bog har titlen: Fra Solferino til Königsgrätz.
I borgmester Hertel* , hofråd Ziegler* , geheimeråd Körner* og minister Falkenstein* har jeg tro, hjælpsomme venner, som også er mig meget nyttige i forvaltningen af min ejendom. Desværre er Carl* med sin familie* * * * alt for bundet til sin jord, og kan kun være lidt for mig.
Hvornår vil man igen en gang kunne læse en af Deres nyeste bøger på tysk.
Jeg hilser Dem med tro, ærende hjerte!
Fr. Serre
[i margenen, p. 4:] Margaret* , som i november har været 25 år hos mig, hilser hjerteligt.
[i margenen, p. 1:] Baronesse Stampe* har lavet et armbånd til mig af Thorvaldsens* hår.
[i margenen, p. 2:] Den stakkels Carus* er nu kun en ruin! Desværre døde Serres og min læge, Fricke* , for kort tid siden.
BrevID 18942: FrS-brev af 31/7 1868 (Collin XI, 18/263, billedid 5420-23).
habe ich in Ihren letzten Brief gelesen: der er sikkert tale om HCA’s brev til FrS af 27/7, i hvilket HCA uden al tvivl har omtalt uheldet i Ems, hvor han 9/6 uagtsomt kom til at støde sit skinneben på en trækuffert i en mørk gang på hotel i Ems. "Uheldet " blev beskrevet i alle detaljer i brev til Dorothea Melchior* af 10/6, jf. BMelchior I, 266. BrevID 13198
Wir hatten jetzt 2 traurige Beispiele: man må sige, at den af FrS refererede skæbne, der overgik 2 af FrS.s bekendte – hvor en lignende hændelse endte med død og begravelse, ikke var den bedste trøst for den nervøse og ømskindede HCA.
Frau v. Schmerling (Schmeling)* : kusinens navn var Bertha von Schmeling, f von Knobloch* (1801-89) . Denne var en nær veninde af OvG.s* moder, Henriette von Pogwisch* (1756-1851) og delte dennes litterære interesser.
Louise Mühlbach* mit ihrer schönen Tochter* * : LM* : havde 2 døtre* * :, men det er uvist, hvilken af dem der ledsagede moderen til Maxen. Titlen på Luise Mühlbachs* nyeste bog var "Von Solferino bis Königsgrätz".
Geheimrath Körner* : formentlig regerings- og geheimeråd Ernst Adolf Körner* , der fungerede som afdelingsleder i det sachsiske indenrigsministerium.
Minister Falkenstein* : hvor utroligt det end lyder, må der være tale om Johann Paul Falkenstein* (1801-82) der 1853-66 var kultusminister, derefter til 1871 førsteminister i den sachsiske regering.
Fricke* : lægen Fricke* kan ikke identificeres.
24.08.1868Dagbogsuddrag : Sendt Brev til Fru Serre
(BrevID 22410 Vi har desværre ingen tekstudgave af dette brev)