Uddrag af Ivy York Möller-Christensen: Den gyldne trekant H. C. Andersens gennembrud i Tyskland 1831-1850 (1992, bibliografi pp. 305-401).

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G8. Bogudgivelse: Marggraff, Hermann: Deutschlands jüngste Literatur- und Culturepoche.
Heri s. 368:
Selbst den dänischen Romantikern der Gegenwart muß man nachrühmen, daß sie ein schönes Stück Leben zu schildern wissen und zwar mit einer Einfachheit und Ruhe, welche ungemein anziehend sind; bei alledem glüht in ihnen ein reiches, sprudelndes Feuer, wie bei den Skandinaviern überhaupt, unter äußerer Kälte, und darüber zieht sich hin ein poetischer Duft, wie der Duft des Meerenebels über die Seen und sanften Hügelwellen Jütlands und die Inseln Seeland und Fühnen mit ihren weißstämmigen Buchenwäldern, jene stillen poetischen eingefriedigten Inseln, welche eigentlich Gärten sind. Ich nenne hier nur Ingemann, C. Hauch und Andersen. Was ist Hauch’s Roman ”Wilhelm Zabern” für eine prächtige und liebliche Composition! Andersen weiß das kleinstädtische Leben der Dänen trefflich zu schildern, es ist aber merkwürdig, das sein letzter Roman ”nur ein Geiger”, sogleich wo er die Lanzunge Dänemarks verläßt, in die Unruhe, Aufgeregtheit und Krankhaftigkeit der Modernen verfällt. Diese Dänen gehören uns so gut an, wie ihrem Vaterlande, und ihr verhalten ist eben so sittlich und keuch, wie das der englischen Romanschriftsteller.
Leipzig, Wilhelm Engelmann. 1839.

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