The Hans Christian Andersen Center

Dato: 25. maj 1853
Fra: H.C. Andersen   Til: Carl Alexander
Sprog: dansk, tysk.

Kopenhagen 25 Mai 1853.

Enw: Konigl: Hoheit!

Mit dem Herzen voll von Weimar schreibe ich heute; wir haben jetzt Frhling, und in wenigen Tagen fliege ich nach Jtland und Fhnen; auch werde ich nach Sorgenfrei kommen, Ihre Majestt hat auch dieses Jahr die Gnade gehabt mich dort einige Tage sehen zu wollen, wenn ich von meinen Sommerfluge zuruck bin. Diesen Sommer komme ich nicht nach Deutschland, ein knftiges Jahr aber, wenn Gott will.

Mein hoher theurer Erbgroherzog! Ich wei, da ich in Ihrem Andenken bin, ich glaube darann! aber schreiben Sie doch! - Seit August-Monat v. J. habe ich nur ein mal, es war in December, einen Brief von Ihnen erhalten; / Env: Konigl: Hoheit waren damals unwohl, Sie hatten den Brief einem Andern dictirt; ich schrieb sogleich; spter habe ich Ihnen meine "Historien" zugestellt, um gleichsam ein Strachen, eine Visitenkarte, abzulegen, welche mich in Gedachtni rufen soll. "A poets da[y] Dreams", hoffe ich ist angekommen und freundlichst aufgenommen, Ich arbeite jetzt auf die danische Gesammtausgabe mein[er] Schriften, 20 Bnde. Hauch hat eine neue Romane Fulton geschrieben, Ingemann: die Nachbarkinder. Brosbl [soll heien: Brosbll] "Historien aus Jtland."

Unsere Gemlde-Austellung hat dieses Jahr mehrere schne Bilder gebracht, insbesondere eins von einem jungen Knstler, Exner. Es stellt eine Bauernstube vor auf Amach [soll heien: Amager], dieser kleinen Insel bei Kopenhagen, wo unter Christian den 2ten, einberufenen Hollnder wohnen, und noch immer ihre hollndische Tracht tragen. Auf dem Bilde zeigt sich ein kleiner Amacker-/knabe in seinem Sonntagsputze, der ihm kstlich kleidet, und der alte Grovater ist glucklich mit dem Knblein. Es ist ein Sonntags Sonnenschein, ein Poesie ber dieses Bild verbreitet, da man gleichsam hineingezogen wird, und spter davon eine Erinnerung hat, als von einer schnen Wircklichkeit.

Und nun Lebe wohl! Gott erfreue und segne Sie, hoher Herr! Ihr treu ergebenster

H.C. Andersen

Tekst fra: Ivy York Mller-Christensen

Kjre Ven

Siden Augustmaaned forrige Aar har jeg kun eengang, det var i December, faaet et Brev fra Dem, og da var De ikke vel, de havde dicteret en anden det; jeg skrev strax, jeg har siden sendt Dem mine Historier, for ligesom at lgge en Bouquet, et Vesitkort, der skulde bringe mig i Erindring, men jeg har ikke hrt et Ord. Skriv dog nu ret snart! Jeg veed at jeg er i Deres Tanke, selv har De sagt mig om Deres tidt forunderlige Magelighed i at skrive, og jeg selv kjender min.

Nu har vi Foraar, jeg flyver om nogle faae Dage til Fyen og Jylland, ogsaa til Sorgenfri kommer jeg, Hendes Majestt har ogsaa iaar vret saa naadig at vilde see mig derude nogle Dage, nar jeg igjen kommer fra min Sommer-Flugt. Vor Maleri Udstilling har iaar bragt flere smukke Billeder, t isr af en ung Kunstner Exner forestillende: En Bondestue paa Amager, den lille e ved Kjbenhavn, hvor de under Christian den 2 indkaldte Hollndere boe og bre endnu deres holandske Dragt. Der vises en lille Amagerdreng i sin Sndags Stads der klder ham kosteligt og gamle Bedstefader er lykkelig over den lille Gut. Der er et Sndags Solskin en poesi over det hele Billede at man drages ligesom ind i det og har en Erindring siden, som om en smuk Virkelighed. Et langt Brev naar De skriver

Deres

Tekst fra: Solveig Brunholm (microfilmscan 13, 698-99)