The Hans Christian Andersen Center

Dato: 27. august 1844
Fra: H.C. Andersen   Til: Carl Alexander
Sprog: dansk, tysk.

[Topse tilskrift: 27/8 1844.]

Mein edler Herzog!

Nach meiner Abreise von Weimar, sind, tglich, darf ich wohl sagen, meine Gedanken dahingeflogen, da wo ich [overstr: fhle] mich so heiter so glcklich [tilfjet] gefhlt; sehr oft habe ich daran gedacht, [overstr: Ein Brief] da Euer Hoheit es erlaubt [overstr: knnen], ein Brief an [overstr: Ihnen] Sie zu schreiben, aber immer frchtete ich, da ich mich zu schlecht in dem Deutschen ausdrcken sollte, und da mein Brief wie ein Netzt von grammatikalischen Ungeheuren aussehen sollte; doch, jetzt kann ich nicht lnger meinem Schreiblust wiederstehen, Euer Hoheit will lachen, aber im Herzen, verstehen, wie lieb Sie sind mir, wie innig mein Wunsch ist diese Liebe auszusprechen, und ich schreibe! Den eichenlichen Sommer dieses Jahr, habe ich nur in Weimar, die acht Tage ich da war, getroffen, daher stehen die Erinnerungen dieser Tagen so glhend, sonnenbeleuchten; Weimar ist das Glanspunkt dieser kleiner Sommer-Ausflucht. Als ein schnes Kapitel von dem Mrchen meines Lebens, stehen fr mich die Abenden in Ettersburg; ich erinnere so lebendig das kluge, gesegnete Ausdruck in Euren Augen / in Eurer [overstr: lieben] milden Gemalinns Augen; ich erinnere die Volksfest zur Freude des 24 Juni, die Bauern die nach den Bndern kletterten auf den Schlaraffenstang, die duftenden Linden, mit den bunten Lanternen, unsre Wandrung, mein edler Herzog, durch den Wald, nach dem Baume, wo Zeus mit sein Blitze auch seine Nahme schreiben wollte, neben Gthes und Schillers,. Ich erinnere Alles so klar, und bald, ich hoffe es, giebt meine Muse mir eine Dichtung der Eppendorf Album wrdig; es soll nicht vergessen werden, ich warte aber bis ich etwas wrdiges bringen kann. Da aus Weimar ich fuhr und ueber die Brcke an der Mhle wollte, kamen die Thrnen mir in die Augen, ich war so sonderbar weich, es war als ging ich aus der Heim, den so war mir durch die lieben Freunden da , in den wenigen Tagen, Weimar geworden; und darf ich Euch, mein Herzog, es sagen, Sie und Ihre liebliche Gemahlinn traten in meiner Erinnerung hervor, als Menschen, fest in meinen Herzen hineingewachsen. Mein Aufhalt / in Dresden und Berlin waren mir sehr interessant, nie hatte ich geglaubt das meine Schriften in Deutschland so gelesen und geliebt waren, wie ich jetz erfuhr; ich habe so viele Zeichen von Liebe und Aufmerksamkeit empfangen, das ich ganz weich und demtig im Herzen war, und dem guten Gott dankbar fr al die Freude und Glckseligkeit die er mir spendete. Beym Minister Sa[v]igny habe ich mit die Frau B Bekanntschaft gemacht [overstr: mit der Bettina], sie [overstr: sind] ist eine eigenthmliche, geniale Natur, ich hatte das Glck [overstr. dass ich sprach zu] ihr zu gefallen, sie war mir gut, beschenckte mir so gar mit ihrem letzten Wercke. Die Grafinn Hahn-Hahn hat ein kleines, allerliebstes Verslein fr meine Album geschrieben, es klingt so: X

Es war mein Wunsch, durch Eur Hohteit Gute ein Scheiben an die Prinzein von Preuen zu erhalten, ich hatte den guten Exzellenz Mller gebeten, da er mir dieser verschaffen wollte, aber ich muste die Bekanttschaft Ihrer geistreichen Schwester auf eine sptere Zeit verschieben, Sie war auf Reise, nach Weimar und Hamburg da ich war in Berlin war, es war grade damls das abscheuliche Attentat gegen den Konig stattfand, die Freude ber des Konigs Rettung sprach sich in Worten und Freude aus / des Abends waren die Huser in der Strae, durch welche ich zu hause ging illuminirt, es machte einen tiefen Eindruck auf mich. Jetzt bin ich in Dnemark, und Gast beym Excellenz Graf Moltke, auf seinem schnen Gut Glorup in Fhnen; Eure Hoheit kennt, durch: "nur ein Geiger", diesen freundlichen Aufenthalt. - Die Kaiserliche Hoheit, Eure Mutter, versprach mir gndigst, sie wollte das Buch durchlesen, ich mchte das es sie angesprochen hatte; darf ich [overstr: wagen, Eure Hohteit mit die zu ] es wagen Eure Hoheit zu beten mich [klammer til nste linie: in gndigste Erinnerung] bei den groherzoglichen Eltern in gndigster Erinnerung zu bringen. Sie, mein Herzog und Eure edle [overstr: liebliche] Gemahlinn, sind mir immer im Herzen, ich bekomme wohl, nach Eurer gndigsten Versprechung, beyde Portraits aber wie sie leben und athmen mir im Busen, erhalte ich kein besseres Bild; ich mchte das ich hoch genug im Range und Glcke stande da ich zeigen konnte meine Liebe und Theilnahme fr Eurer Hoheits innig ergebener, und treuer H. C. A.

Tekst fra: Solveig Brunholm (microfilmscanning 12, 66-68)

[Dansk kladde til Brev]

[Topses tilfjelse: 27/8 1844.]

Min dle Hertug!

Siden jeg forlod W tr jeg vel sige at min tanke daglig er fliet der hen, jeg flte mig saa vel der; jeg har saa ofte vret til sinds at skrive da Deres Hihed tillod det, men jeg er blevet afholdt ved Tanken om hvor slet jeg udtrykker mig paa tydsk, hvor mange gramatikalske Feil, der som smaae Uhyrer ville titte frem af mit Brev, dog lnger kan jeg ikke modstaae Lysten, De vil smile men i Hjertet forstaae hvor kjr De er mig,[overstr: hvor varmt] hvor inderligt jeg nsker at De skulde forstaae det og jeg skriver. Den egentlige Sommer i dette Aar har jeg kun fundet de 8 Dage jeg var i Weimar derfor staae Erindringerne derfra saa solbelyste, saa gldende, det er Glandspunktet af hele denne lille Reise Udflugt som et smukt Kapitel af mit eget Livs Eventyr ligger Aftenerne paa Eppenburg, jeg husker, saa levende det kloge, velsignede Udtryk i Deres ine i Deres milde Gemalindes. Jeg husker paa de klattrende Bnder, det duftende Lindetr, med de brogede Lamper og paa vor Vandring, min dle Hertug, gjennem Skoven til Tret, hvor Zeus ogsaa med siin Lynsttraale vilde skrive sit Navn ved Goethe og Wielands. Jeg husker alt saa levende og snart haaber jeg min Muse, giver mig en Digtning vrdig at sendes til Eppendorfer Album, / det bliver ikke glemt men jeg venter dermed til jeg kan bringe noget vrdigt; da jeg forlod Weimar og rullede over Broen ved Mllen, kom Taarerne mig i inene, jeg var saa forunderlig veemodig; det var, som forlod jeg et Hjem, og det har de mange kjre Venner i faae Dage gjorte mig Weimar til; og tr jeg sige dem det, de min Hertug, de og Deres elskelige Gemalinde traadte frem i min Erindring, som Mennesker der vare voxede fast i min Hjerte. [overstr: men De hrte]

I Dresden og Berlin var mit Ophold mig meget interessant, jeg overraskedes ved at erfare mine Skrifter saa lste og bekjendte i Tydskland, som de ere, jeg modtog saa mange Beviser paa Kjrlighed og Opmrksomhed at jeg ret blev bld i Sind og Gud taknemlig for al den Glde og Lykke han sender jeg, jeg blev ret Ydmyg i Hjertet. Hos Menisteren Savigny gjorte jeg Bekjendtskab med Betina, hun er en eiendommelig, genial Natur, / jeg havde den Lykke at behage hende, hun blev mig meget god, skjnkede mig [tilfjet: saagar] sit sidste Vrk. Grevinde Hahn-Hahn digtede et Vers til mig, det hrer vist til t af hendes smukkeste og lyder saaledes: - Det havde vret mig et kjrt nske i Berlin at have den Lykke at prsenteret for deres Hiheds Sster, jeg havde bedet Exzellensen mller at erholde hos Deres hiehd et Brev til hende, men hun var i Weimar, da jeg var i Berlin, mit nske blev [overstr: maa jeg med] kunne ei opfyldes. Netop Dagen fr det afskyelige Attentat kom jeg til Berlin; jeg hrte Folkets Deeltagelse [overstr: og hvorledes] om Aftenen hos Savignys taltes meget om Kongen, det var Husene illumineret i Gaden jeg gik hjem det gjorte et dybt Indtryk paa mig. Nu er jeg i Danmark i Besg hos Exzellensen Grev Moltke paa det venlige Glorup i Fyen, deres Hihed vil kjende stedet af min Roman Nur ein Geiger. Hendes keiserlige Hihed, Deres Moder, lovede mig naadigst at lse denne Bog, mon den har tiltalt hende, tr jeg nre et / bede Deres Hihed bringe mig i hendes og deres storhertugelige Faders Erindring. De min Hertug og Deres elskelige Gemalinde leve al Tid hos mig, jeg faaer jo et Billede af dem begge, det er et Lfte Deres Hihed har givet mig, dog det bedste Billed har jeg i mit Hjerte, gid jeg i Rang og Lykke stod hit nok til at kunne vise min Kjrlighed og Hengivenhed.

Underdanigst

[Overstr: mit Drama Mulatten er nu opfrt paa ]

Tekst fra: Solveig Brunholm (microfilmscan 12-64-66)