The Hans Christian Andersen Center

Dato: 2. juli 1859
Fra: H.C. Andersen   Til: Carl Alexander
Sprog: dansk, tysk.

151 Andersen an Carl Alexander

(Silkeborg, 2. Juli 1859) (Konzeptherausgabe, bersetzt)

Mein edler teurer Groherzog!

Hier in Silkeborg empfing ich Ihren herzlichen, lieben Brief, aus dem ich sah, wie gut Sie mir immer sind und bleiben, aber zugleich hrte ich von Ihrer Trauer, dem Verlust Ihrer zweiten Tochter, und jetzt, einige Tage danach, lese ich in einer franzsischen Zeitung, da am 23. Juni Ihre gesegnete liebe Mutter auch zu Gott gegangen ist, die edle, herrliche Frstin ist ihrer lieben Vorausgegangenen nachgefolgt; ich fhle so lebendig Ihren Verlust, Ihre Trauer, wie Ihr warmes liebevolles Herz leidet, und bin mit Ihnen betrbt, Trost kann ich Ihnen nicht sagen, der wird von Gott kommen, der wird aus den Augen Ihrer edlen Gemahlin und Ihrer Kinder leuchten, der wird aus dem Gedanken erwachsen, da wir fr jeden Geliebten, den wir hier auf Erden verlieren, einen Freund mehr im Himmel gewinnen, da der Sehnsucht Brcke zwischen ihnen und der Erde damit zur Wirklichkeit wird.

So edel, aufrichtig, klug und gut war die liebevolle Mutter zu mir, dem Fremden, ohne Rang und Stand, ich vernahm es so deutlich, wenn Mutter und Sohn, Mutter und Enkelkinder sich begegneten! Gott erfreue ihre Seele in seinem reichen Himmel, in dem sich alle edlen Seele in Zuneigung begegnen!

Mein kleiner Brief, das wei ich, wird Ihnen nicht zur Last fallen, einen teilnehmenden Herzschlag werden Sie darin vernehmen, mein Gedanke ist so lebendig bei Ihnen, mein hoher, edler Groherzog! Denn Sie sind betrbt, haben Trauer. Gott strke und segne Sie. Eurer kniglichen Hoheit treu ergebener . . .

Tekst fra: Ivy York Mller-Christensen

Min dle dyrebare Storhertug!

Her paa Silkeborg modtog jeg Deres hjertefulde, kjre Brev, hvoraf jeg saae hvor god De altid er og bliver mig, men tillige hrte jeg om Deres Sorg, Tabet af Deres anden Datter, og nu nogle Dage efter, ved at see en fransk Avis, lser jeg at den 23 Juni er Deres velsignede, kjrlige Moder ogsaa gaaet ind til Gud, den dle, herlige Fyrstinde gaaet ind til sine kjre Forudgangne; jeg fler saa levende Deres Tab, Deres Sorg, hvad Deres varme kjrlige Hjerte lider, og er bedrvet med Dem, Trst har jeg ikke at sige, den vil komme fra Gud, den vil lyse ud af Deres dle Gemalindes og Deres Brns ine, den vil voxe ved Tanken om, at for hver Elsket vi miste her paa Jorden, vinde vi een Ven mere i Himlen, at Lngslens Bro mellem dem og Jorden derved bliver Virkelighed. - Saa del, ligefrem, klog og god var den kjrlige Moder mod mig, den fremmede, uden Rang og Stand, jeg fornam det saa tydeligt naar Moder og Sn, Moder og Brnebrn mdtes! Gud glde hendes Sjl i sin rige Himmel, hvor alle dle Sjle mdes i Sympati! - Mit lille Brev her veed jeg, vil ikke falde Dem besvrligt, et deeltagende Hjerteslag vil De deri fornemme, min Tanke er saa levende hos Dem! min hje dle Storhertug! thi De er bedrvet, har Sorg. Gud styrke og velsigne Dem.

Deres kongelige Hiheds tro hengivne etc.

Tekst fra: Se tilknyttede bibliografiposter