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Dato: 18. april 1854
Fra: Carl Alexander   Til: H.C. Andersen
Sprog: tysk.

113 Carl Alexander an Andersen

Eisenach den 18 April 1854.

Da thaten Sie Recht daran dem Liebeszuge Ihres Herzens nachzugehen - denn in der wahren Liebe ist immer etwas Heiliges. Da Sie ihn empfanden an Ihrem Geburtstage ist mir doppelt lieb, denn Sie men Sich glcklich gefhlt haben; da Sie meiner gedachten wundert mich nicht, wie Sie Sich nicht wundern werden, da ich ein Willkommen Ihnen auf die Kunde / zurufe: Sie wrden nach Weimar kommen. Machen Sie eine schne That aus der schnen Hoffnung.

Sie schildern mir rauschende Vergngungen, Sie sprechen von Bllen und Maskeraden. Was macht das Bild interessant: der Rahmen oder das Gemlde? Warum denn geben Sie mir die Schale und nicht den Inhalt, warum denn theilt mir der scharfe Physionomiker, der Autor des "Geigers", der "Mondschein/bilder" und der "Mhrchen" mit auf welchem boden er beobachtet hat ohne mir zu sagen was? Das leben und Treiben der Menschen berhaupt, insbesondere die Freuden der Geselligkeit - ist berall einerlei. Aber (aus: Nur) das innere leben! Auch das bleibt (aus: ist) sich gleich aber es geht ihm wie dem Meer was ewig sich gleich bleibt aber stets neu ist. Drum sprechen Sie mir knftig weniger von bllen und mehr von Menschen - ich (aus: so) bin nun / ein Mal bestimmt in ihnen mein Element zu haben.

Adieu, ich schreibe Ihnen von einem schnen Fleck Erde. leben Sie glcklich CA

Tekst fra: Ivy York Mller-Christensen