The Hans Christian Andersen Center

Dato: 16. marts 1848
Fra: H.C. Andersen   Til: Carl Alexander
Sprog: dansk, tysk.

58 Andersen an Carl Alexander

Kopenhagen 16 Marts 1848

Mein lieber, theurer Erbgroherzog!

Ein ganzes Stck Weltgeschichte ist vor uns aufgerolt seit ich an Ihre Konigliche Hoheit geschrieben; die groen Wellenschlge splen auch gegen die danische Kste; es ist eine ernste Zeit, mich dnkt da in derselben es gar zu kleinlich ist von mir zu sprechen; indessen halte ich der unsichtbaren Faden in dem Schicksal der einzelnen Menschen und die der Vlker fest; nur ein kan nicht gestrtz und nicht verndert werden - Gott! Alles jetzt, ist Poletik; wo die Krieger-Scharen sich ben, kan der Dichter, der nur Winzer ist, nicht seine Reben aufbinden. Ich sehe indessen mit Ruhe was die Zeit bringen will; sie bringe Gutes oder Bses, das Beste kommt immer davon. Die Todtenglocken lauten nicht mehr fr Konig Christian, er ist nach Roeskilde Dom gebracht; man erzhlt, und obschon wahr, nur zufllig, aber das Zufllige ist immer die Blume der Poesi auf dem Altagsbaum: an dem Todestage des Konigs kam ueber die See ein wilder Schwann geflogen, und zerschmetterte die Brust gegen den Roeskilder Dom. ehlenschlger hat in seinem Universitets Program dieses erwhnt. Am Tage des Begrbnis meines Knigs bekam ich von Knig Oscar der schwedische Nordstern-Orden; er wird, wie Ihre Konigliche Hoheit wissen, in einem schwarzen Bande getragen, und am diesen Tage, war dieses von / Bedeutung fr mich, er wird durch seine Farbe mich an die Trauer des Tages erinnern; ob ein Stern in Norden fr mich aufgeht, wie der fr mich verschwandt, darff ich kaum hoffen. Ein schner Zug von ehlenschlger, mu ich Ihre Konigliche Hoheit erzhlen; er brachte mir seinen Glckwunsch als Ritter vom Nordstern, und fragte mich ob ich Lust haben konnte, etwas zu tragen was er frher getragen hatte, und er schenckte mir einen kleinen Nordstern, der seine Brust geschmckt; und als ich dadurch bewegt wurde, drckte er mich ans Herz, wie ein Vater sein Sohn. Mit meinem neuen Konig habe ich noch nicht gesprochen, aber mit der jnger-verwitwete Koniginn; ich fhlte mich sehr bewegt, bei dem Eintrit in die bekannten Zimmern. Die Kniginn siht ser leidend aus; wir sprachen ber die Ereignisse in Frankreich, das unglckliche alte Knigspaar, und die edle Herzoginn von Orleans. - Die Koniginn war so herzensgut, so bevegt, so fest an Gott vertraut; sie sagte mir da wir uns fters sehen sollte, und das die Alten in diesen Zeiten zusammen halten mute. -

Wann sehen wir uns mein lieber, theurer hoher Herr! Gott halte seinen Hand ueber das liebe Deutschland, wo ich habe so viele, die ich liebe; Gott behtte Dnemark, wo ich als Blume, mit der Wurzel fest gewachsen bin. - Wenn die Menschen nur unter einander sich kannten und verstanden, dann / blhte mehr Liebe als Ha. - Unter alle diese Wolcken, und Wellen habe ich den neuen Romane beendiget, da Schatten dahin ein einfallen liegt in der Stimmung und in der Zeit; indessen glaube ich, da ueber das Ganze eine poetische Ruhe, und die Macht des Schnen ruht; kein politischer Windzug erschttert die Bltter. -

Wollen Eure Konigliche Hoheit mich in gndigster Erinnerung bringen (eingefgt: bringen) bei den Hohen-Eltern, und der Frau Erbgroherzoginn. - Mit Begierde greife ich jede Zeitung, um zu sehen wie es steht in dem lieben Weimar. Gott lae mich nur Gutes und immer Gutes fr Sie, mein geliebter hoher Freund, erfaren. Ich schtze und liebe Sie, so fest und immer. Ihr Konigliche Hoheits treu ergebener H.C. Andersen.

Tekst fra: Ivy York Mller-Christensen

Min hie kjre Ven!

Et heelt Stykke Verdens Historie er rullet op siden jeg skrev sidst, ja siden De sendte Deres kjre Brev til Danmark, saa store Blgeslag naae ogsaa til vore Kyster! hvad skal derved skee! det er en alvorsfuld Tid, jeg synes i den det nsten er altfor smaat at tale om mig, [overstr: den bevingede G?? er at Intet hvor man seer Stjerner falde]]. Imidlertid holder jeg fast paa den usynlige Traad i det enkelte Menneskes Skjbne i hele Verdens Gang, een kan ikke styrtes, een kan ikke forandres - Gud. - Alt er nu Politik, hvor Krigsskarerne ver sig kan ikke Digteren der kun er en Urtegaards Mand binde og beskjre sine Ranker. Jeg seer imidlertid med Ro mod Fremtiden, hvad den bringer - jeg troer der paa, er det Bedste, om ikke for den Enkelte. - Ringeklokkerne ringe ikke lnger for Christian VIII, han er bragt til Roeskilde Domkirke, man fortller, og det er i sin Sandhed vel kun Tilflde, men det Tilfldige er det Poesiens Blomst paa Hverdags tret, at den Dag Kongen dde kom en vild Svane flyvende over Sen og knuset sit Bryst mod Roeskilde Spiir. ehlenschager har i sit Program ved Universitetets Srgefest benyttet dette Trk. - Aftenen Kongen blev begravet fik jeg fra Sverrig og Norges Konge tilsendt den svenske Nordstjerne, den bres i et sort Baand, og dette var mig af Betydning, just den Dag, det vil ved sin Farve minde mig om Dagens Sorg, om en Stjerne gaar op for mig i Norden som den der gik ned, tr jeg ikke haabe. Et sandt Trk af Digteren Oehlenschlager maa jeg fortlle Dem, han lyknskede mig forleden som Ridder af Nordstjernen og spurgte mig da om jeg havde Lyst /[klbet p forneden p arket:]at eie nogen han havde baaret, han gav mig da en lille Nordstjerne, der havde hngt paa hans Bryst og da jeg blev bevget derved trykkede han mig til sit Hjerte, som en Fader sin Sn, sagde hvor hit han skattede mig. Min nye Konge har jeg endnu ikke seet, derimod den unge Enkedronning, jeg flte mig meget afficeret ved at komme i de kjendte Vrelser /Dron[nin]gen seer meget syg og lidende ud. Vi talte meget om Begivenhederne i Frankerige, om det stakkels gamle Kongepar om den dle Hertuginde af Orleans; Dronningen var dybt bevget, sagde mig at vi oftere maatte sees, at det Heele i disse Tider maaate Holde sammen; - Gud holde sin Haand over det kjre Tydskland, hvor jeg har saa mange jeg holder af, Gud vre Danmark god, hvor jeg jo som Blomsten er voxet fast med Rod; - Gid Menneskene kjendte og forstode hinanden, da var der mere Kjrlighed end Had. - Under alle disse Skyer og Hvirvelvinde har jeg imidlertid endt min Roman, at der er kommet Skygger flere Steder end jeg vilde ligger i min Stemning, ligger i Tiden. Imidlertid troer og haaber jeg at der over det Hele er en poetisk Ro, en Forvisning om det Skjnnes Seier, og ikke at politiske Vindstd, ryster Bladene. -

I Juli kommer bogen ud i Engeland og i September i Tydskland. Vil Deres K.H. bringe mig i naadig Erindring hos de hie Forldre og hos hendes Kongelige Hihed Arvestorhertuginden. Med Begjrlighed griber jeg hvert Blad og seer efter [Uafsluttet]

Tekst fra: Solveig Brunholm (microfilmscan 13, 344-46)