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Dato: 6. februar 1846
Fra: H.C. Andersen   Til: Carl Alexander
Sprog: tysk.

Carl August in der Frstengruft Zu Weimar

Der Frst hat sich ein Regenbogen-Glorie geschaffen, indem er sich zwischen die Klare Sonne und den brausenden Wasserfall gestellt.

H. C. Andersen.

Weimar 6. Feb: 1846

Tekst fra: Solveig Brunholm

[W.v.Goethes hndskrift: Andersen in das Album des Erbgroherzoges von S. Weimar-Eisenach.

[HCAs hndskrift:] Ich sehe das Land wo der Dichter und der Frst
Als Auserwhlte Gottes einander die Hand geben;
Hier auf einem Fleck sammelte sich das Grte
Von dem welches den Stempel des Geistes Gottes trug;
Ich sehe das Land, den Felck, die lieben Erinnerungen,
Und groe Umrisse gingen Meiner Seele forber;
Was tief unern herzen berhrt belibt dort;
Es lebt, bleibt als Poesie des Lebens!
Das der Dichte die Frsten-Kern vergessen kann
Mit Selle und Gedanke sich als Freund fhlt -
Das habe ich hier verstanden - Hufig Zu hause
Auf meinen grnen Inseln werden Wieder
Die groe Umrie in meinen Gedanken ferne
Bey den Namen "Carl" und "Weimar" - wird mein
Herz strker klopfen. -

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[W.v.Goethes hndskrift: In der Frstengruft zu Weimar.

[HCAs hndskrift:] Zu Weimar in der Frsten Gruft
Steht zwischen Gthe und Schiller
Der edle Carl August,
Ein Regenbogen Glorie hat er ber sich
Denn der Mann steht zwiechen der Sonne
und dem brausenden Wassersturz des Berges. /
Halt fest an Gott, halt an dir selbst,
La brausen die Strme des Lebens,
Eh' Socrates Seinen Himmel errang
Mut er den Giftbecker leeren!

Tekst fra: Solveig Brunholm (GSA 68,713, Seite 5)