The Hans Christian Andersen Center

Dato: 25. april 1874
Fra: H.C. Andersen   Til: Josephine Kaulbach
Sprog: dansk, tysk.

Kjbenhavn den 25 April 1874

Kjre, dyrebare Fru Kaulbach!

I Deres frste, dybe Smerte over den velsignede gtemands Dd vilde jeg ikke skrive. Gud mildner selv den tungeste Prvelse; jeg vil haabe til ham, at De nu [fler] en mildere Smerte, og derfor skriver jeg frst nu! Det kom mig saa uventet, at den herlige trofaste Ven, den store Maler Kaulbach, var dd; Efterretningen herom blev greben med dyb, veemodig Deeltagelse. Jeg havde saa sikkert haabet endnu engang at trykke hans Haand, see Dem, kjre Fru Kaulbach, og Deres Brn og Slgt; ja, De var jo saa venlig at tilbyde mig et Hjem i Deres Huus, naar jeg nste Gang kom til Mnchen. Alt jordisk Skjnt, Godt og Lykkeligt farer saaledes hen. I denne Sommer havde jeg dog ikke naaet Mnchen; jeg er syg endnu. Atten Maaneder i det Hele har jeg vret syg, dog nsten allermeest, da jeg forrige Sommer vendte hjem fra Mnchen til Kjbenhavn. Jeg har siden tilbragt den meste Tid i mine Vrelser; dog bedres jeg; Lgerne mene, at Sommeren vil hjlpe mig godt frem. Jeg skal gjenvinde at see mine Venner; men ham, vor dle, herlige Ven Kaulbach seer jeg aldrig mere paa denne Jord! Med Inderlighed gjemmer jeg hver Erindring om vort korte Mde.

- - - Gud styrke Dem i Deres store Sorg! Han velsigne Dem for al den Godhed og Deeltagelse, De har forundt

Deres taknemmeligt hengivne

H. C. Andersen

Tekst fra: Se tilknyttede bibliografiposter

Kopenhagen, 25. April 1874

Liebe, theure Frau Kaulbach!

Whrend Ihres ersten, tiefen Schmerzes ber den Tod Ihres theuren Gatten wollte ich nicht schreiben. Gott mildert selbst die schwersten Prfungen; ich will zu ihm hoffen, da Sie jetzt einen milderen Schmerz fhlen und daher schreibe ich erst jetzt! Es kam wie unerwartet, da der herrliche, treue Freund, der groe Maler Kaulbach todt sei; diese Nachricht ergriff mich mit tiefer, wehmthiger Theilnahm. Ich hatte so sicher gehofft, noch einmal seine Hand zu drcken, Sie, liebe Frau Kaulbach, Ihre Kinder und Verwandten zu sehen; ja, Sie waren ja so freundlich, mir ein Heim in Ihrem Hause anzubieten, wenn ich das nchste mal nach Mnchen kommen wrde. Alles Irdische, Schne, Gute und Glckliche fhrt also dahin. In diesem Sommer wrde ich doch nicht Mnchen erreicht haben; ich bin noch krank. Ich bin jetzt whrend voller achzehn Monate krank gewesen, fast am meisten, als ich im vorigen Sommer von Mnchen nach Kopenhagen zurckkehrte. Ich habe die meiste Zeit in meinem Zimmer zugebracht, doch geht es mir jetzt besser; die Aerzte meinen, da der Sommer mir helfen werde. Ich soll es also wieder erleben, meine Freunde zu sehen; aber ihn, unseren edlen und herrlichen Freund Kaulbach sehe ich nie mehr auf dieser Welt; mit Innigkeit bewahre ich jede Erinnerung an unsere kurze Begegnung.

- - - Gott strke Sie in Ihrem groen Kummer! Er segne Sie fr all die Gte und Theilnahme, die Sie schenkten

Ihrem dankbar ergebenen

H. C. Andersen

Tekst fra: H. C. Andersens Briefwechsel mit Sr. Kniglichen Hoheit dem Grossherzog Carl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach und anderen Zeitgenossen.

Kopenhagen, 25. April 1874

Liebe, teure Frau Kaulbach!

In Ihrem ersten tiefen Schmerz ber den Tod des teuren Ehegatten wollte ich nicht schreiben. Gott mildert auch die hrteste Prfung. Ich will zu Gott hoffen, da Ihr Schmerz nun milder geworden ist, und deshalb schreibe ich erst jetzt! Es kam mir so unerwartet, da der herrliche, teure Freund, der groe Maler Kaulbach todt war. Die Nachricht wurde mit tiefer, wehmthiger Teilnahme aufgenommen. Ich hatte so sicher gehofft, noch einmal die Hand zu drcken, Sie zu sehen, liebe Frau Kaulbach, und Ihre Kinder und Verwandten. Ja, Sie waren doch so freundlich, mir ein Heim in Ihrem Hause anzubieten, wenn ich das nchste mal nach Mnchen kme. So fhrt alles irdische Schne, Gute und Glckliche dahin. In diesem Sommer wre ich doch nicht nach Mnchen gekommen. Ich bin noch immer krank. Ich bin im ganzen achzehn Monate lang krank gewesen, fast am schlimmsten aber, als ich vorigen Sommer von Mnchen nach Kopenhagen zurckgekehrt war. Ich habe seitdem die meiste Zeit in meinen Zimmern verbracht. Aber es wird besser. Die rzte meinen, da der Sommer mir guttun wird. Ich werde meine Freunde noch einmal wiedersehen; aber ihn, unsern edlen und herrlichen Freund Kaulbach sehe ich nie mehr auf dieser Erde; Mit Liebe denke ich an jede Erinnerung aus unserem kurzen Zusammensein.

Gott strke Sie in Ihrem groen Schmerz! Er vergelte Ihnen alle Gte und Theilnahme, die Sie erwiesen haben

Ihrem dankbar ergebenen

H. C. Andersen

Tekst fra: Briefe der Liebe und Freundschaft der letzten hundert Jahre.

Kjbenhavn den 25 April 1874

Kjre, dyrebare Fru Kaulbach!

I Deres frste, dybe Smerte over den velsignede gtemands Dd vilde jeg ikke skrive. Gud mildner selv den tungeste Prvelse; jeg vil haabe til ham, at De nu en mildere Smerte, og derfor skriver jeg frst nu! Det kom mig saa uventet, at den herlige trofaste Ven, den store maler Kaulbach var dd, Efterretningen herom blev grebet med dyb veemodig Deeltagelse. Jeg havde saa sikkert haabet endnu engang at trykke hans Haand, see Dem, / kjre Fru Kaulbach, og Deres Brn og Slgt; ja De var jo saa venlig at tilbyde mig et Hjem i Deres Huus naar jeg nste Gang kom til Mnchen. Alt jordisk Skjnne Godt og Lykkeligt farer saaledes hen. I denne Sommer havde jeg dog ikke naaet Mnchen; jeg er syg endnu, [overstr: hele] 18 Maaneder i det Hele har jeg vret lidende, dog nsten allermeest da jeg forrige Sommer vendte hjem fra Mnchen til Kjbenhavn, jeg har siden tilbragt den meste Tid [overstr: paa] i mine Vrelser; dog bedres jeg, Lgerne mene at Sommeren vil hjlpe mig godt frem. Jeg skal gjenvinde at see mine Venner, men ham, vor dle herlige Ven, Kaulbach seer jeg aldrig mere / paa denne Jord! Med Inderlighed gjemmer jeg hver Erindring om vort korte Mde.

[overstr: den unge] Nicolai Bgh, den unge Mand som i Sommer fulgte mig paa Reise og som De venlig modtog har i den danske illustrerte Tidende, skrev et srdeles smukt Stykke: Kaulbach i sit Hjem", der giver et hist tiltalende smukt Billede; [overstr: af] maaskee bliver det oversat og De vil see med hvilken Kjrlighed det er skrevet. Han sender Dem og alle i det kaulbaches Hjem de meest deeltagende Hilsener. - Gud styrke Dem i Deres store Sorg, han velsigne Dem for al [overstr: Deres] den Godhed og Deeltagelse, De har forundt Deres taknemmeligt hengivne

H. C. Andersen

Tekst fra: Solveig Brunholm (microfilmscan 14, 668-69)